1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - PrinceRupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehors

15. Tag Whitehors

16. Tag Whitehors

17. Tag Whitehors - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek - Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver - Olten

 

Sonntag 19.Juli 2009

 

Um 07:15 Uhr fahren wir heute bei Sonnenschein und 11°C auf dem Alaska Highway nach Whitehorse.


Der Alaska Highway führt von Dawson Creek in der kanadischen Provinz British Columbia nach Delta Junction im US-Bundesstaat Alaska. Die ursprüngliche Bezeichnung ALCAN stammt aus der Entstehungszeit der Straße, ist militärischen Ursprungs und ein Akronym für Alaska-Canada (military highway). Offiziell erhielt die Straße im März 1942 ihren heutigen Namen. Nach der Fertigstellung war der Highway eine reine Schotterpiste. Seitdem wurde die Straße immer weiter ausgebaut und begradigt. Dadurch ist sie heute um ca. 60 km kürzer als die ursprüngliche Strecke. Mit Ausnahme von Baustellenbereichen ist sie heute auf der gesamten Länge asphaltiert.

Nachdem wir erst eine Stunde unterwegs sind knurrt unser Magen, da das Zmorgä heute ausgefallen ist. Wir halten im winzigen Örtchen Rancheria an und betreten ein kleines Restaurant, welches denselben Namen trägt wie die Ortschaft. Ausser ein paar Häuser und einem Motel gibt es hier nichts. Durch den Duft und die Einrichtung erinnert uns dieses Restaurant an eine Bergbeiz in der Schweiz. Wir begnügen uns mit dem üblichen Frühstück, Kaffee, Eier, Speck, Bratkartoffeln und Toast.
Etwas später betreten zwei Männer mit schmutzigen Overalls das Lokal, welche höchstwahrscheinlich in der Nähe arbeiten. Sie holen sich den Kaffeekrug von der Wärmeplatte selber, giessen sich ein und fragen uns, ob wir auch noch welchen haben möchten, worauf wir mit: "yes please" antworten.

Übersatt fahren wir nun auf dem Alaska Hwy. weiter bis zur Siedlung Johnson’s Crossing, wo wir nach den vielen Kilometern Fahrt einen traumhaften Blick auf Teslin River geniessen.

Auf dem Alaska Hwy. hat es zwar etwas mehr Verkehr, als auf dem Cassiar Hwy. aber auch hier sieht man manchmal über mehrere Kilometer kein Fahrzeug. Doch Mücken gibt es auch hier enorm viele, und die Frontscheibe ist schon bald mit Mückenleichen übersäht.
Binnen kurzem erreichen wir Whitehorse, die grösste Stadt im Yukon.
In den Prospekten haben wir uns gestern Abend drei Hotels ausgesucht, die für uns in Frage kommen. Da uns nämlich bald mal die saubere Wäsche ausgeht, ist heute waschen angesagt, und in diesen Hotels gibt es eine Laundry.
Beim ersten ist alles ausgebucht, doch schon beim nächsten haben wir Glück.
Im Canadas best value Inn beziehen wir ein hübsches, einfaches Zimmer mit Blick auf den Yukon River.

Nachdem alle Kleider sauber, getrocknet und verräumt sind, haben wir uns ein gutes Nachtessen verdient. Da wir nach dem anstrengenden Tag etwas müde sind, entscheiden wir uns für das Restaurant im Edgewater Hotel welches in der Nähe unseres Hotels liegt. Es ist sehr gut besetzt, doch wir finden noch ein freies Plätzchen. Am Nebentisch kämpft ein älterer Asiate mit einer Art Gnagi. Es ist amüsant, ihm zuzuschauen wie er mit Messer und Gabel versucht die Knochen voneinander zu trennen.
Nach einer Weile beschliesst er dann doch das Ganze von Hand abzunagen.
Wir bestellen uns etwas weniger Umständlicheres und gehen auch bald zu Bett.

 

 

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