1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - PrinceRupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehorse

15. Tag Whitehorse

16. Tag Whitehorse

17. Tag Whitehorse - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek -Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver- Olten

 

Freitag 17. Juli 2009

 

Pünktlich um 07:00 Uhr weckt uns der Summton des Natels. Wir überlegen uns, ob wir schon aufstehen, oder noch liegen bleiben sollen. Da wir aber den letzten Abschnitt des Cassier Hwy. nicht durchrasen möchten, sondern auch die Gegend geniessen wollen, entscheiden wir uns für das Erste. Zum Start brauchen wir aber erst mal einen Kaffee. In der Lobby, welche um diese Zeit noch nicht besetzt ist, steht eine Kaffeemaschine für alle Hotelgäste gemeinsam. Das funktioniert so, jemand macht Kaffee, nimmt sich so viel davon, wie er braucht und stellt den restlichen Kaffee auf die Wärmeplatte, die folgenden Hotelgäste können dann vom Rest nehmen, bis er leer ist. Wie befürchtet gibt es nur noch einen kleinen Rest im Krug und ich bin an der Reihe zum Kaffee machen. Da es auch kein Wasser mehr im Krug gibt muss ich in unserem Zimmer, welches natürlich zuhinterst im Hotel ist, zuerst welches holen. Endlich ist der Kaffee durchgelaufen, schon stehen weitere Hotelgäste gierig hinter mir. Nun fülle ich für uns erst mal zwei Becher, habe ihn schliesslich auch gemacht.

Um 08:35 Uhr sind wir bereit für die Fahrt nach Watson Lake. Wir verlassen die kleine Gemeinde Dease Lake, welche am Ufer des gleichnamigen Sees liegt. Es ist 9°C und bewölkt.

Schnell sind wir wieder auf dem Cassier Hyw. Wie die letzten Tage auch schon ist kilometerweit kein Fahrzeug anzutreffen. Nur der Dease Lake und die Cassier Mountains begleiten uns.

Nach etwa 15 km beginnt die gravel Road, auf welcher wir nun 25 km weit fahren müssen. Bei trockenem Wetter wird die Strasse besprüht, damit sich hinter den Fahrzeugen nicht allzu grosse Staubwolken bilden.

An einem schönen Aussichtspunkt halten wir für eine Znünipause an. Selbstverständlich entsorgen wir all unseren Abfall wie vorgeschrieben in den Litter Barrels, welche überall an der Strasse stehen.

Der Himmel tut sich auf, die Sonne scheint und die Temperatur steigt bald schon auf 20°C. So macht das Reisen spass.

Unser nächster Halt machen wir im Boya Lake Provincial Park. Dort fahren wir zuerst an den glasklaren, türkisfarbenen Boya Lake.

Dani parkt unser Auto direkt am See neben einem Pic Nic Tisch, wie wir es bei anderen auch gesehen haben. Wir machen's uns gemütlich, geniessen die Sonne, den unglaublich klaren See und die Ruhe.

Als wir uns endlich aufraffen, um uns noch etwas zu bewegen, nach den vielen Kilometer die wir schon gefahren sind, bemerken wir, dass der Platz auf dem unser Auto steht reserviert ist und müssen deshalb um parkieren.
Nun laufen wir zuerst ein Stück entlang des Ufers und marschieren anschliessend auf einem kurzen Wanderpfad zu einem von Bibern bewohnten Teich. Weit und breit ist keine Menschenseele anzutreffen.

Da wir unsere Glocke zur Abwehr von Bären vergessen haben plaudern und singen wir fortlaufend. Mit unseren Aktivitäten halten wir zwar die Bären davon ab, uns zu fressen aber wir werden dafür beinah von anderen Biestern aufgefressen. Mücken, Mücken und nochmals Mücken.

Durchstochen erreichen wir den Biberteich, doch leider sind keine Biber zu Hause, wir können nur ihre Werke bestaunen.

Nach einer Weile trampen wir auf dem Horrorpfad wieder zurück und sind froh lebend wieder im Auto zu sitzen.
Wir hätten nämlich auch so enden können.

Nun sind es noch ca. 100 km bis Watson Lake, und bald schon sind wir im Yucon Trrritory, zum Teil auf geteerter Strasse und abschnittweise wieder Naturstrasse.

In Watson Lake, wo wir zwei Nächte bleiben wollen, haben wir 3 Hotels zur Auswahl. Ausgerechnet das, welches wir ausgewählt haben ist geschlossen, also entscheiden wir uns fürs Belvedere. Hier haben wir alles, was wir brauchen. Restaurant, Bar, Kühlschrank, Kaffeemaschine, Internetzugang......haben wir jedenfalls gedacht, doch uns wird mitgeteilt, dass sie seit bald 2 Wochen kein Wireless haben, wegen Probleme mit dem Provider. Alles nicht so schlimm, nun haben wir 2 Tage Frei und benützen die Gelegenheit nach dem Nachtessen Billard zu spielen.
So geht wieder ein Tag zu Ende.

 

 

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