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Donnerstag 02. Juli 2015

 

Tagesroute: Eagle Plains - Inuvik

gefahrene KM: 374

Highlight: überqueren des Artic Circle

Unterkunft: Nova Hotel

Wetter: meist sonnig, teilweise bedecket, morgens 14°C, in Inuvik 24,5°C

Es hat aufgehört zu regnen, als wir heute Morgen um 07:00 Uhr aufstehen und die Sonne drückt fast schon durch.
Da es in diesem Zimmer kein Kaffeezubereitungsgerät gibt, was sonst meistens zur Grundausstattung gehört, müssen wir uns zuerst zurecht machen, damit wir uns im Restaurant einen holen können.
Vom Patron werden wir herzlich begrüsst und im Restaurant sitzen schon einige Truckfahrer beim Frühstück. Wir nehmen nur einen grossen Becher Kaffe to go für 5$, denn wir haben noch keinen Hunger.

Etwas später gehe ich nochmals hin und frage, ob ich unseren Thermoskanne mit Kaffee füllen könnte, was vom Chef bejaht wird, jedoch muss ich wareten, bis er frischen gebraut hat, denn der Kaffeekrug ist leer. Dies ist mir sogar recht, denn somit haben wir keinen alten, abgestandenen. Ich bezahle die 10$ , wir packen alles ins Auto und weiter geht's auf dem Dempster Hwy.


Schon nach 36 KM erreichen wir den nördliche Polarkreis juhuiiii!

Der Zustand des Dempster Hwy. ist unterschiedlich. Mal ist die Strasse eben und gut zu befahren mit 90 km/h und dann auch wieder löcherig und steinig, sodass man mit höchstens 50 km/h fahren kann. Aber das tolle ist, dass wir meistens schon sehen, wo wir in 10 Minuten durchfahren werden.

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Nach weiteren 60 km passieren wir die Grenze zu den Northwest Territories

Mit der ersten Fähre geht es über den Peel River und dauert etwa 5 Minuten

Mit dieser Fähre überqueren wir einiges später den Mackenzie River,
diesmal dauert's etwa 9 Minuten

Inzwischen scheint auch die Sonne und als wir mal auf die Temperatur-Anzeige schauen, sehen wir 70°F, das ist ca. 21°C. Also je nördlicher wir uns befinden, desto wärmer wird es. Uns solls recht sein, aber einfach nicht über 25°C.

Trotz etlichen Fotostopps und einer vorsichtigen, eher gemächlichen Fahrt erreichen wir schon um 15:00 Uhr Inuvik. Zuerst beziehen wir unser Zimmer, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen werden. Das Zimmer ist recht geräumiges mit einer Kochgelegenheit, aber es hat nur ein 1,5 m breites Bett und auf der schmuddeligen Kautsch will keiner von uns weder sitzen und schon gar nicht schlafen.

dafür gibt's ein Cheminée, haha bei 25°C

Nachdem wir uns vom Demster-Dreck befreit haben, es sind schon wieder 2 Stunden vergangen, suchen wir im Internet nach einem geeigneten Restaurant für heute Abend, doch können wir uns für keines richtig begeistern. Da kommt uns die Idee, selber was zu kochen und erkundigen uns beim Portier nach einem Supermarkt.

Im Mid-Town Market finden wir alle Zutaten für Spaghetti Bolognese. Nun fehlt uns noch etwas Salat. Die Auswahl an Gemüse und Salat ist eher klein und auch sonst ist uns aufgefallen, dass gewisse Produkte in den Gestellen spärlich vorhanden sind.
Da aber Lebensmittel und andere Waren mit dem Flugzeug oder den Trucks hierher gebracht werden müssen, und dies nicht täglich erfolgt, kann es gut sein, dass mal was fehlt.

Aber am meisten erstaunt uns, was so ein gewöhnlicher Mischsalat kostet, für welchen wir in der Schweiz etwa Fr. 3.50 bezahlen müssten. Satte 7,60 $ müssen wir dafür hinblättern. Aber was soll's? Wir fragen uns lediglich, was die Leute hier verdienen und ob sie sich überhaupt Gemüse leisten können.

Nach unserer Rückkehr beginne ich sogleich mit dem Zubereiten der Bolognese, denn wir beide haben maximalen Kohldampf.


Zur Feier des Tages genehmigen wir uns auch ein Glas Rotwein. Leider ist die Küche nicht sehr gut ausgestattet, es gibt nur ein Glas und zwar ein Wasserglas, doch das tut's auch.

Trotz dieser mega Portion Kohlenhydrate und obwohl es draussen noch taghell ist, fallen wir nach dem Abwasch entkräftet ins 150 cm breiten Bettchen.

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