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Mittwoch 22. Juli 2015

 

Tagesroute: Homer

gefahrene KM: ca. 27

Highlight: Büteli-Kafi

Unterkunft: Ocean Shore

Wetter: bedeckt und teilweise Regen 54°F

Heute haben wir keine Eile mit aufstehen, denn wir sind noch müde von der Ferry-Fahrt und das Wetter ist auch nicht verlockend, also schlafen wir bis ca. 09:00 Uhr. Zudem müssen wir heute das Zimmer wechseln, d.h. um 11:00 Uhr müssen wir auschecken und können erst um 15:00 Uhr das neue Zimmer beziehen. Als wir nämlich vor ein paar Tagen ein Hotel für 2 Nächte buchen wollten, gab es im Ocean Shore nur noch 2 verschiedene Zimmer. Wir sind aber froh, dass wir nicht im Auto pennen müssen.

Nun geht's darum, die Zeit ohne Dach über dem Kopf, trotz Regen, im Freien zu überbrücken. Ein Spaziergang auf dem Homer Spit ist genau das Richtige.
Der Homer Spit ist eine 7 km lange schmale Landzunge und gewissermassen das Touristenviertel.

Zuerst machen wir einen Spaziergang, denn der Regen hat gerade Pause.

der Bootshafen

hier wird der Fang von heute Morgen aus den Booten gehievt, um danach die Fische...

...in der Fischfabrik zu verarbeiten, oder...

...im Seafoodmarket zu verkaufen.

Diese turmhohen Bojen und die wuchtigen Ketten müssen sicher mit einem Kran empor gehoben werden.

Wir haben das Ende des Spit erreicht, wo sich das Hotel Land's End befindet...

... und wir nun am menschenleeren Strand, mit wunderbarer Aussicht, entlang laufen.

Wir erreichen die Gedenkstätte für Seeleuten, welche verunglückt oder auf dem Meer verloren gegangen sind. Hinterbliebene können hier einen Stein mit persönlicher Widmung kaufen und in den festgelegten Pfad einsetzen lassen, oder....

...Blumen, Botschaften oder andere Requisiten für die Verstorbenen hinterlegen.

Weiter geht's nun zur Touristenmeile, wo es allerlei zu staunen, schmunzeln und natürlich auch zu kaufen gibt.

Hier wird gerade das Ergebnis eines Fishing Trips an grossen Haken präsentiert. Tatsächlich kann man hier solch riesige Heilbutts fangen. Ich habe nicht gewusst, dass es von diesem Fisch eine so grosse Sorte gibt (bis 150 Kilo schwer!).

Nebenan werden die Heilbutts von zwei athletischen, jungen Männern fachmännisch ausgenommen und filetiert. Die zwei veranstalten damit eine regelrechte Show, bei der etliche Touristen erstaunt zugucken.

Eine der Hauptattraktionen ist der "Salty Dawg Saloon". Um 1900 residierte hier die Zentrale der Cook Inlet Coal Fields Company. Die urige Kneipe ist so was wie das Wahrzeichen der Stadt. Es geht hier rustikal zu, Sägespäne auf dem Boden und Rettungsringe an den Wänden. Beeindruckend sind auch die unzähligen Visitenkarten und Dollarnoten die frühere Gäste hier an den Wänden und der Decke zurückliesen.

Inzwischen fallen wieder einige Tropfen vom Himmel, deshalb klappern wir die diversen kleinen Läden nach Souveniers ab.

Nebst ein paar Ansichstkarten ist dies die ganze Ausbeute unseres Souvenier-Bummels.

Bevor wir unser neues Zimmer im Ocean Shore beziehen machen wir noch einen kurzen Besuch auf dem Farmersmarket, welcher etwas entäuschend ist. Nebst ein paar selbstgemachten Konfis und Dip-Saucen, werden nur spärliche Mengen Rüebli, Zuchetti, Broccoli, Chinakohl und Lattich angeboten.

Den Rest des Tages verbringen wir mit Karten schreiben, den restliche Kit-Kat Würfeli knabbern, Reiseprogramm für morgen machen und auf Trivago ein Hotel für übermorgen suchen.

Bald ist schon wieder Zeit fürs Dinner, welches wir, wie schon gestern im Oldtown Steakhouse einnehmen. Der Chef begrüsst uns freundlich, legt seine Hand auf meine Schulter, wie wenn wir uns schon lange kennen würden und wir haben das Gefühl sehr willkommen zu sein. Wie schon gestern ist das Lokal ziemlich voll und er kann uns nur einen Platz an der Bar anbieten, welchen wir gerne annehmen.
Ich bestelle einen Rockfisch, Dani ein Steak mit einer feiner Pfeffer Gravy (Pfeffer-Sauce). Dazu gibt's für beide Latich und Mashed Potatoes (gestampfte Kartoffeln), zudem bekommt Dani noch ein Gratis-Bier.
Ich denke es ist ein angenehmer Chef, denn auch er hilft bei allen anfallenden Arbeiten mit so z.B. beim Einpacken des Bestecks in die Servietten.

Wir verabschieden uns von ihm und teilen ihm mit, dass wir morgen Homer leider schon verlassen werden.
Draussen vor dem Restaurant machen ich noch ein paar Fotos, als plötzlich ein Auto anhält und ein höflicher, ansässiger Mann uns fragt, ob er von uns zwei zusammen ein Photo machen soll. Wir lehnen dankend ab. Dies ist uns nicht das erste mal passiert, die Amis sind einfach sehr hilfsbereit.

Dani braucht eine ganze Weile, bis er das verzwickte Rollo herunter gelassen hat.

Inzwischen mache ich uns noch ein Bütteli-Kafi, was für mich auch ein Novum ist.

 

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