21.März 2011

 

22. März 2011

 

23. März 2011

 

24. März 2011

 

25. März 2011

 

26. März 2011

 

27. März 2011

 

 

 

 

 

Viele Wege führen nach Rom

 

Ursprünglich hiess es aber: Alle Wege führen nach Rom.

Kaiser Augustus liess 20. v. Chr. auf dem Forum Romanum, dem damaligen Zentrum der Stadt, eine vergoldete Bronzesäule "Miliarium Aureum" errichten,
auf der die Namen der Hauptstädte aller Provinzen des römischen Reiches und deren Entfernung von Rom standen.
Die Römer hatten in ihrem ganzen Reich ein grosses Strassennetz mit gepflasterten Wegen gebaut, Rom war der zentrale Knoten. So konnten sie sich auf dem Forum als Zentrum der Welt fühlen, zu dem von allen Orten aus die Strassen führten.
Es entstand die Redensart: Alle Wege führen nach Rom.

Diese Redensart wurde im 12. Jh. von einem Mönch namens Alanus de Insulis geprägt: "Tausend Wege führen die Menschen immerfort nach Rom" ("Mille viae ducunt hominem per saecula Romam“). Zu verstehen wäre es etwa in dem Sinne - was immer man tut, welchen Weg man auch beschreitet, entscheidend ist das Votum des Heiligen Stuhls, des Papstes-. Im Mittelalter und noch bis zu Luther bezog sich das Sprichwort auch auf die Allmacht des Papstes und der Kirche.

 

Aber das war uns am 21. März 2011 alles egal, unser Leitspruch hiess: „Rom wir kommen“

 

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