1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver

 3. Tag Vancouver

 4. Tag Vancouver

 5. Tag Vancouver - Whistler

 6. Tag Whistler

 7. Tag Whistler - Lillooet

 8. Tag Lillooet - Kamloops

 9. Tag Kamloops - Clearwater

10. Tag Clearwater- Jasper

11. Tag Jasper

12. Tag Jasper

13. Tag Jasper -Lake Louis

14. Tag Lake Louis

15. Tag Lake Louis - Banff

16. Tag Banff

17. Tag Banff - Fort Macleod

18. Tag Ausflug Waterton NP

19. Tag Fort Macleod- Lethbridge

20. Tag Lethbridge - Brooks

21. Tag Brooks - Drumhelle

22. Tag Drumheller

23. Tag Drumheller - Leduc

24. Tag Ausflug Edmonton

25. Tag Leduc - Red Deer

26. Tag Red Deer - Calgary

27. Tag Calgary

28.Tag Calgary

29. Tag Calgary - Olten

 

 

 

 

22. Juli 2007 Jasper

Um 07:15 Uhr erwachen wir heute Morgen ohne Wecker. Wie gestern auch schon hole ich uns zuerst zwei grosse Becher Kaffee. Ich habe den Eindruck, dass die etwas mürrische Dame im Restaurant noch nicht ganz munter ist. Aber egal, wichtig ist nun, dass die einzige Dusche und das WC auf der Etage noch nicht besetzt sind. Wir haben Glück, so früh steht noch niemand unter der Dusche.
Nach einem 2. Kaffee fahren wir los zur  6. Brücke des Maligne Canyon, heute mit Videokamera.
Es hat wenig Verkehr auf der Strasse und plötzlich sehen wir am Waldrand ein Reh stehen. Dani fährt langsam und ich zücke die Kamera. Wir hatten Glück er bleibt stehen und äst friedlich weiter.

Langsam fahren wir weiter und halten Ausschau, ob vielleicht noch mehr Tiere zu sehen sind, doch es war ein Einzelgänger.
Zu früher Morgenstunde, stehen bei der 6. Brücke nur wenige Autos auf dem Parkplatz. Während unserer Wanderung zur 5. Brücke ( 3,7 km) begegnen wir keiner Menschenseele. Zeitweise ist es ziemlich unheimlich, denn wir hören immer wieder Geräusche und machen uns Gedanken darüber, wie wir uns verhalten müssen, wenn wir einem Bären begegnen. Unsere einzigen Begleiter sind die gefrässigen Moskitos und davon nicht wenige. Dani begehren sie mehr als mich. Doch vielleicht liegt es am Duschmittel, denn ich habe heute Morgen das hoteleigenen Duschmittel benützt, welches sie vielleicht schon kennen.
An der 5. Brücke treffen wir die ersten paar Hikers (Wanderer) an.
Dieser Canyon ist ein Highlight, das wir nicht so schnell vergessen werden.
Kurz vor der 4. Brücke beschliessen wir, den restlichen Canyon am nächsten Tag nochmals von der anderen Seite her zu begehen, denn bei den 230 km, die wir morgen zu fahren haben spielen diese paar Kilometer zum Canyon keine Rolle mehr. Da wir aber in unserem Leben wahrscheinlich nie mehr die Gelegenheit haben werden hierher zu kommen, wollen wir diesen imposanten Canyon mit den Wasserfällen einfach noch auf Video aufnehmen.
Nachdem wir wieder zu unserem Auto zurück gefunden haben fahren wir 61 km in nördliche Richtung  zu den Miette Hot Springs, wieder vorbei an herrlichen Fluss-, Wald- und Berglandschaften. Die Abzweigung bei Pocahontas zu den warmen Quellen haben wir verpasst, und müssen deshalb wieder 20 km zurückfahren. Um 13:00 Uhr sind wir an der Abzweigung und es wird höchste Zeit, dass wir etwas in den Magen bekommen. Im Restaurant in Pocahontas, welches noch 17 km von Miette Hot Spring entfernt liegt, ist noch zum Frühstück aufgedeckt. Doch wir werden zuerst gefragt:“ for Breakfast or Lunch“ und gleichzeitig schenkt uns die freundliche Kellnerin „amerikanischen“ Kaffee ein, und ohne Aufpreis giesst sie immer wieder nach, sobald die Tassen leer sind, so wie es hier üblich ist.
Nach dem feinen Essen ist ein warmes Bad genau das Richtige.
Wir gehen uns umziehen und legen die Kleider und die Wertsachen in ein Kästchen, welches mit 1$ gefüttert werden muss. Will man das Kästchen nochmals öffnen, weil man vergessen hat etwas rein zu legen oder mitzunehmen, bleibt der Dollar drin, und man bezahlt nochmals 1$.
Nun aber ab in den Pool, doch bei den 42°C bekommt man anfangs den Eindruck zu verbrennen, danach wird es aber mollig warm. Lange kann man es trotzdem nicht aushalten und sollte anschliessend ins kalte Tauchbecken springen, was wir aber aus lassen. Wir setzen uns an den Beckenrand, geniessen die Sonne und die herrliche Aussicht und lassen uns durch den Wind abkühlen.
Als wir das Bad verlassen, herrscht Aufregung auf dem Parkplatz.
Ein Horde Bergziegen, die sich weder durch die Autos noch durch die Fotografen aus der Ruhe bringen lassen, tummeln sich dort. bergziegen.jpg
Nach dem Fotoshooting fahren wir auf dem Yellowhead Hwy. Richtung „Heimat“, wobei wir am Lake Jasper noch eine kleine Pause einlegen.

An dieser Stelle erblicken wir links von uns eine Gruppe junger Leute bei der Zvieri-Pause und rechts von uns, - wir glauben es kaum, - da stehen ca. 8 Männer, welche als erstes ihre Schuhe ausziehen, anschliessend Hände und Füsse mit Mineralwasser waschen und danach auf kleine Teppiche knien. Dani sagt nur, wir wissen nun wenigstens, wo Osten ist.
Erholungsbedürftig und hungrig kommen wir im Hotel an. Heute Abend  machen wir es uns kommod und gehen in das uns bestens bekannte Karouzo's Steakhause zum Nachtessen. Nach einem ausgezeichneten Essen und 2 Kokanee an der Hotelbar sagen wir „good night“!

 

 

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