1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - PrinceRupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehorse

15. Tag Whitehorse

16. Tag Whitehorse

17. Tag Whitehorse - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek -Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver Olten

 

Montag 20. Juli 2009

 

Unser erster Gedanke heute Morgen ist - in einer Stunde geht in der Heimat der erste Arbeitstag dieser Woche auch schon zu Ende -. Eine Stunde danach fahren wir los bei Sonnenschein und angenehmen 13°C.
Zuerst bei Starbucks vorbei und dann 20 km auf dem Alaska Hwy. bis wir den Klondike Hwy. erreichen. Nun geht es auf dem Klondike Hwy. ca. 500 km nach Norden.
Unser erster Stopp machen wir schon nach ca. 100 km am Fox Lake.

Hier wollen wir erspüren, wie warm das Wasser ist. Der See ist etwa 15 km Lang, aber nirgends auf unseren Karten zu sehen, also zu klein. Das Wasser ist noch zu kalt, um ein Bad zu nehmen, also verabschieden wir uns vom See und fahren, auf den zum Teil unendlich langen Strassen, weiter.
Bald schon verlassen wir den Alaska Hwy. und fahren auf dem Klondike Hwy. nach Norden. Die Landschaft mit den kleinen Seen, Bächen und Wälder ist sehr abwechslungsreich und macht die Fahrt kurzweilig.
Die nächste grössere Siedlung mit ca. 550 Einwohnern, 180 km nördlich von Whitehorse, ist Carmacks, an welcher wir vorbeifahren. Carmacks liegt am Flussufer des Yukon und ist nach George Washington Carmack benannt, dem jener Fund am Bonanza Creek zugeschrieben wird, der den berühmten Goldrausch am Klondike ausgelöst hat.

Auf einer Brücke überqueren wir bei Carmacks den Yukon River. Unser nächster Stopp gilt dem Five Finger Rapids eine Haltebucht mit Blick auf die Stromschnellen, 25 km nördlich von Carmacks.

Hier drosseln vier grosse Felsen den Lauf des Flusses, dessen Stromschnellen durch fünf Kanäle rauschen.
Jetzt noch 330 km und schon sind wir in Dawson City, dem nördlichsten Punkt unserer Reise. Zuvor werden aber Danis Fahrkünste nochmals geprüft. Wir fahren nämlich erneut auf einer Schotterstrasse, welche gerade mit Schotter aufgefrischt wird. Wir haben freie Fahrt und Dani versucht in der Mitte der Strasse zu fahren. Plötzlich hören wir ein lautes knirschendes Geräusch unter dem Ford....wir sind auf einem Schotterwalm gelandet, welcher wirklich nicht zu sehen war. Ist aber alles nochmals gut gegangen.

Die vorbeirauschenden Laster wirbeln so viel Dreck auf, dass man zum Teil kaum mehr was sieht.
Ohne weitere Zwischenfälle treffen wir in Dawson City ein und finden auch gleich ein Zimmer.
Dawson City oder Dawson war 2006 mit 1.327 Einwohnern die zweitgrösste 'Stadt' im Territorium Yukon in Kanada. Seit Gründung des Territoriums 1898 war Dawson dessen Hauptstadt, bis die Regierung 1953 in das 535 km südlich gelegene Whitehorse umzog. Dawson liegt am Ostufer des Yukon, an der Mündung des Klondike River, 240 km südlich des nördlichen Polarkreises. Wäre also nicht mehr so weit, doch wir müssen uns noch was für die nächste Reise aufsparen.
Nach unserem ersten Rundgang durch die Stadt waren wir uns einig, dass es am nächsten Tagen noch viel zu sehen und zu erleben gibt.
Der Abschluss unseres ersten Tages in Dawson City, sollte ein Besuch in "Diamond Tooth Gerties" Gambling Hall sein. "Gertie's" Spielhalle öffnet 19.00 Uhr und um 20:30 Uhr beginnt die erste Can Can Show die zweite dann um 22.30. Nachdem wir je 6 $ Eintritt bezahlt haben, schauen wir uns erst mal etwas um und trinken ein Bierchen an der Bar. An den Spieltischen sitzen fast ausschliesslich Männer. Die Spielautomaten werden von den Frauen bevorzugt. Mit den eingetauschten Spielchips in Pappbechern, sitzen sie auf hohen Hockern und werfen einen Chip nach dem anderen in den Automat (Slot Machines). Immer wieder hört man das Rasseln des Gewinnes in der Fangrinne. Bei den Männern geht es zur Sache. Mit stählernen Blicken sitzen sie beim Poker, an den Blackjack Tables oder beim Roulette. Neben der Bühne steht ein altes Klavier, auf dem ein Mann mit Hingabe die gängigen Saloon Titel spielt. Wie es sich gehört, trägt er eine Melone und weisse Armstulpen.
Bis zur Vorstellung der Can Can Girls haben wir genügend Zeit, um unser Glück an den Slot Machines zu versuchen. Wir spielen mit 1 Cent Stückchen, so kann man nicht viel verlieren. Doch wir haben Glück und gewinnen am Schluss etwa 10 $.
Punkt 22:30 Uhr hört der Mann am Klavier vorübergehend auf zu spielen und kündigt die Can Can Show an. Genauso, wie man es in den Westernfilmen zu sehen bekommt, spielt sich das Spektakel auch hier ab. Ausnahmslos gut gebaute junge Damen schleudern die Beine und die Röcke in alle erdenklichen Richtungen. Begleitet von lautem Gekreische vollführen die Damen die tollsten Verrenkungen. Prachtvolle Kostüme und eine gute Choreographie machen die Vorstellung zu einem schönen Erlebnis.
Nach zwei weiteren Bierchen machen wir uns auf den Heimweg.

Es ist schon 24:00 Uhr und noch taghell.


Trotzdem gehen wir schlafen, denn Morgen wollen wir noch einiges unternehmen.

 

 

 

 

 

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