1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - PrinceRupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehorse

15. Tag Whitehorse

16. Tag Whitehorse

17. Tag Whitehorse - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek - Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver - Olten

 

Samstag 25. Juli 2009

 

Gut aufgelegt fahren wir heute auf dem Alaska Hwy. von Whitehorse nach Watson Lake. Die langen, geraden Strassen ermöglichen Dani mit Leichtigkeit jeden zu überholen, der für ihn zu langsam fährt. Da wir für unseren Yukon Gold Pass noch einen Stempel brauchen, damit wir den 2 oz Gold-Pin bekommen machen wir halt in Teslin und besuchen dort das George Johnston Museum, welches informativ und mit viel Sorgfalt gestaltet ist.
Kurz vor der Zufahrt zum Museum überholt uns eine Töff Fahrerin, die wir ein paar Minuten danach bei der Einfahrt zum Museum am Boden liegen sehen. Sie ist wahrscheinlich etwas zu schnell um die Kurve gebraust und auf den Kieselsteinen ausgerutscht. Glücklicherweise ist sie nur leicht verletzt, ein paar Schürfwunden, die sie umgehend vom Museumsleiter verarzten lässt.

Der einheimische, geschäftstüchtige Museumsleiter begrüsst uns und merkt sofort, dass wir Ausländer sind. Nachdem wir ihm gestehen, dass wir aus der Schweiz kommen, beginnt er mit uns Hochdeutsch zu sprechen, denn er beherrscht diese Sprache recht gut, da er für 3 Monate mal in Deutschland war. Er fragt uns, ob wir einen Kaffee möchten, welcher natürlich nicht gratis ist und macht uns darauf aufmerksam, dass es im Museum ein DVD über George Johnsons Leben zu sehen gibt, die man auch kaufen kann.
Nach bald 1,5 Stunden verlassen wir das Museum. Ursprünglich wollten wir nicht so lange bleiben, doch der redefreudige Museumsleiter hat uns so lange aufgehalten.
Dani überlegt sich welches, dieser WoMos für unsere nächste Reise dienlich wäre....

Um ca. 15:00 Uhr treffen wir in Watson Lake ein und fragen beim Big Horn Hotel nach, ob noch Zimmer frei sind. Die sympathische Dame merkt sofort, dass wir aus der Schweiz kommen und beginnt schweizerdeutsch mit uns zu sprechen. Sie erzählt uns, dass ihr Mann schon immer den Wunsch hatte im Yukon zu leben und so sind sie vor 11 Jahren hierhergekommen. Das einzige, was sie hier vermisst ist das gute Brot und die Schokolade.

So sieht eine Frontscheibe nach einer 435 km langen rasanten Fahrt durch Canada aus.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, machen wir noch einen kleinen Ausflug zum ehemaligen Militärflugplatz, der heute nur noch zivil genutzt wird. Nach etwa 6 Km Fahrt erblicken wir auf der rechten Strassenseite ein sich bewegendes schwarzes Bündel. Beim näheren Hinsehen merken wir, dass es sich tatsächlich um einen Schwarzbären handelt, der sich gerade sein Nachtessen gönnt. Die Folge davon Vollbremsung und schnell die Kamera hervorgeholt. Doch sch..... das erste Mal auf der ganzen Reise haben wir keine griffbereit dabei. Laut fluchend sehen wir dem Bären noch eine Weile zu und fahren dann völlig frustriert langsam weiter. Auch das Museum am Flugplatz ist leider schon geschlossen, so machen wir uns unverrichteter Dinge wieder auf den Heimweg, und hoffen ja keinen Bären mehr zu sehen. So liegt Glück und Pech nahe beieinander.

 

 

Gute Nacht.

 

 

 

 

 

nach oben