1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - PrinceRupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehorse

15. Tag Whitehorse

16. Tag Whitehorse

17. Tag Whitehorse - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek - Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver - Olten

 

Montag 27. Juli 2009

 

Wie wir es gestern Abend schon geahnt haben, gab es eine etwas unruhige Nacht, denn ein paar junge Leute haben ihre erfolgreiche Kanu-Tour gefeiert. Um 3 Uhr in der Früh hat's unserem Zimmernachbarn gereicht und er hat für Ruhe gesorgt. Als wir um 08:30 Uhr unser Zimmer verlassen sehen wir die Bilanz der gestrigen Nacht. Bierdosen, Schuhe, Stühle und sogar ein abgerissenes Moskitogitter liegen auf dem Parkplatz des
Blue Bell Inn's.

Bevor wir die nächste Etappe in Angriff nehmen, füllen wir den Tank mit Sprit an der zum Inn gehörenden Tankstelle und gleichzeitig kaufen wir noch zwei Becher Kaffee. Nach dem ersten Schluck frage ich Dani, ob sein Kaffee auch nach Haselnuss schmeckt. Doch seiner schmeckt nach kanadischem Kaffee. Da Dani aber nur Zucker reingeschüttet hat und ich mich beim grosszügigen Angebot an Creme-Döschen, natürlich alle im selben Pot, vergriffen habe, komme ich in den Genuss von Haselnuss-Kaffee. Schmeckt gewöhnungsbedürftig! Ausser einem Museum hat Fort Nelson nichts zu bieten, also erstatten wir dem
Fort Nelson Historical Museum vor unserer Weiterfahrt noch einen Besuch ab.


Das Museum umfasst eine sehenswerte Sammlung von Ausstellungsstücken zum Bau des Alaska Hwy. sowie Artefakte der Ureinwohner und der europäischen Pioniere.

Bei Sonnenschein, ein paar Wolken und 29°C. fahren wir nun Richtung Fort St. John. Zuerst parallel zum Prophet River und danach durch das Minaker River Valley. Der Alaska Highway von Fort Nelson bis Fort St. John ist sehr einsam und spärlich von Menschen besiedelt. Die ersten 300 km gibt es keine Abzweigung.

Auf eine 13,9 km lange Gerade folgt nach einer Kurve eine 9,0 km lange Gerade. Und auf einmal saust ein scheuer Koyote vor dem Auto über die Strasse. Zu schnell ist er verschwunden, als dass ich ihn hätte knipsen können. Naja.

Im Reiseführer haben wir von Mae's Kitchen gelesen, wo riesige Frühstücksportionen serviert werden und für 11 $ die Spezialität des Hauses, Büffelburger, Pommes und Salat. Schnell haben wir auf dem Pink Mountain, wo das ganze Jahr über Schnee fallen kann, diese Beiz gefunden. Doch wir lesen "Closed". Ein paar Schritte davon entfernt ist noch ein Restaurant und da gibt's sicher auch Burger, denn ohne gehen wir hier nicht weg! Mit einem saftigen Burger, Pommes und Cola im Magen setzen wir unsere Reise fort.
Von hier bis zur Siedlung Wonowon führt die Strasse stetig nach unten, danach wird die Landschaft wieder besiedelt. Es wird Viehzucht betrieben und gibt weites Ackerland.
In Fort St. John angekommen finden wir in einem ruhigen Viertel, etwas ausserhalb von Downtown, eine Unterkunft für diese Nacht. Zum nächsten Restaurant ist es ungefähr
1 km, aber ein wenig Bewegung tut uns gut.

 

 

 

 

 

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