1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver

 3. Tag Vancouver

 4. Tag Vancouver

 5. Tag Vancouver - Whistler

 6. Tag Whistler

 7. Tag Whistler - Lillooet

 8. Tag Lillooet - Kamloops

 9. Tag Kamloops - Clearwater

10. Tag Clearwater- Jasper

11. Tag Jasper

12. Tag Jasper

13. Tag Jasper -Lake Louis

14. Tag Lake Louis

15. Tag Lake Louis - Banff

16. Tag Banff

17. Tag Banff - Fort Macleod

18. Tag Ausflug Waterton NP

19. Tag Fort Macleod- Lethbridge

20. Tag Lethbridge - Brooks

21. Tag Brooks - Drumheller

22. Tag Drumheller

23. Tag Drumheller - Leduc

24. Tag Ausflug Edmonton

25. Tag Leduc - Red Deer

26. Tag Red Deer - Calgary

27. Tag Calgary

28.Tag Calgary

29. Tag Calgary - Olten

 

 

 

 

2. August 2007 Drumheller - Leduc

Gut gelaunt starten wir den heutigen Tag. Unser nächstes Ziel ist Edmonton, doch wir wollen nicht an einem Tag durchfahren und haben uns entschieden erst mal bis Camrose zu fahren (206km). Zur Auswahl standen Stettler, was nicht so weit gewesen wäre und Camrose. In beiden Städtchen gibt es nicht viel zu sehen, doch bei Camrose gefällt mir der Name besser, was ich im Nachhinein bereue.
Wir fahren also wieder scheinbar endlose, lange Strecken gerade aus, links und rechts sehen wir nun Hügel um Hügel und dazwischen immer wieder kleinere und grössere, volle und ausgetrocknete Teiche, auf welchen teilweise Enten schwimmen.


 

Wir fahren durch das hübschen kleinen Städtchen Stettler, weiter nach Camrose.

 

 

 

< Stettler Main Street


 

                 Camrose Main Street >

 

Bald kommen wir dort an und fahren zum ausgewählten Motel. Alles besetzt, wir gehen zum nächsten, auch da, alles besetzt. Die gut gekleidete Dame sagt uns, dass in Camrose das Big Valley Jambore stadtfindet und sie 40000 Personen in der Stadt erwarten. Wir machen doch noch einen Versuch in einem anderen Motel, und auch hier ist alles reserviert.
Da wir wahrscheinlich keine Chance haben in Camrose eine Unterkunft zu finden, entscheiden wir uns für die Weiterfahrt ins nahe Edmonton gelegene Städtchen Laduce. Für Dani heisst es nochmals 60 km weiterfahren. In unseren Unterlagen hat er auch schon ein Hotel ausgewählt, das Best Western. Etwas enttäuscht und hungrig erreichen wir das Städtchen und das Best Western Hotel.  Obwohl mir das Hotel nicht besonders gefällt, sage ich nichts, da ich kaum glaube, dass Dani nach der langen Fahrt noch Lust hat eine andere Unterkunft zu suchen.
Nach dem einchecken suchen wir ein Restaurant um etwas zu esse. Ein paar Meter vom Hotel entfernt entdecken wir eine, in einen Raucher- und Nichtraucher-Raum aufgeteilte, Beiz. Der Burger von Dani ist essbar und auch meine Poulettflügeli mit der übervielen BBQ Sauce füllen meinen Magen. Inzwischen ist es schon 15:00 Uhr. Da es in diesem Städtchen nichts Sehenswertes gibt und wir nach der 265 km langen Autofahrt etwas müde sind, nehmen wir uns Zeit für ein kleines Nickerchen.

Etwas später inspizieren wir das Hotel und nun bin auch zufrieden mit Danis Hotelwahl, denn es gibt eine coin laundry, welche zu dieser Zeit noch frei ist. Da wir heute nichts mehr geplant haben, gibt uns das Gelegenheit ein paar Kleider zu waschen.
Inzwischen ist es schon halb neun und im Hotel bekommt man nur bis 21:00 Uhr Nachtessen. Wir freuen uns auf ein feines Steak, im nahe gelegenen Restaurant Kosmos, welches vom Hotel u.a. empfohlen wird. Doch der Grill ist defekt und es gibt nur Pasta, Pizza, Salat und ein paar andere Kleinigkeiten. Nach diesem Pechtag brauchen wir eine kleine Aufmunterung, die wir uns beim Spiel erhoffen. Die V.L.T. Lounge ist ziemlich voll, doch wir finden beide noch ein freies Plätzchen.
Gleich neben mir versucht ein etwa 50-jähriger, grauhaariger Herr sein Glück. Nach einiger Zeit spricht er mich an, fragt woher wir kommen und was wir in Leduc machen. Etwas später sagt er zu mir, dass mein Mann „Pisse“ (wässriges Bier) trinke und bestellt ihm, ohne ihn zu fragen, ein dunkles Bier. Ich habe den Eindruck, dass dieser Typ nicht spielt, um zu gewinnen, sondern nur hierher kommt um zu plaudern. Er erzählt mir beinah seine ganze Lebensgeschichte und beklagt sich über seine Ehefrau, mit der er schon 30 Jahre verheiratet ist. Wie sich später herausstellt kommt er tatsächlich hierher, um etwas zu plaudern und um dem Gemecker seiner Frau zu entfliehen (seine Worte).
Gewonnen haben wir nicht viel, aber der Abend war unterhaltsam und wir kommen an diesem Abend erst nach Mitternacht zu unserem wohlverdienten Schlaf.

 

 

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