1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - PrinceRupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehorse

15. Tag Whitehorse

16. Tag Whitehorse

17. Tag Whitehorse - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek - Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver - Olten

 

Sonntag 02. August 2009

 

Wir haben die Nacht überstanden und entdecken heute Morgen noch ein Plus dieses erbärmlichen Zimmers. Wir müssen die Koffer nicht durch die riesenlangen Gänge schleppen, sondern können sie einfach aus dem Fenster direkt vor unser geparktes Auto stellen. So kommen wir hier schneller weg.
Im benachbarten Supermarkt mit Starbucks besorgen wir Brötchen, Citterio Salami, Berliner, Früchte und zwei grande Milchkaffees.

Bei herrlich, warmem Wetter verschlingen wir danach unsere Einkäufe auf der Halbinsel Scout Island Nature Centre im Williams Lake inmitten einer Schar scheuer Canada-Gänse und entsorgen die Abfälle ordnungsgemäss, wie es sich für Touristen gehört.

Der anschliessend geplante Besuch des Museum of the Cariboo Chilcotin fällt leider aus, da es am Sonntag geschlossen ist. Man sollte sich eben vorher informieren....
So fahren wir auf dem Cariboo Highway direkt zu unserem heutigen Etappenziel, dem
100 Mile House und gehen dort gleich beim South Cariboo Visitor Centre vorbei, wo die überdimensionalsten Langlaufskier der Welt neben dem Gebäude aufgestellt sind.

Nachdem wir übermässig viel Infomaterial im Visitor Centre erhalten haben machen wir einen kleinen Ausflug an den Horse Lake, wo ein Schweizer Ehepaar das Cariboo Bonanza Resort betreibt.

Auf der Fahrt entdecken wir, dass sich wahrscheinlich noch andere Schweizer an diesem idyllischen See niedergelassen haben. Gleichzeitig fällt uns auf, dass viele Häuser am See zum Verkauf ausgeschrieben sind. Der Landstrich am Horse Lake ist traumhaft.
Nun aber erst mal genug geträumt vom eigenen Häuschen am Horse Lake, denn wir müssen noch eine Schlafgelegenheit für heute Nacht besorgen.
Eine grosse Auswahl zentral gelegener Unterkünfte gibt es hier nicht und somit entschliessen wir uns fürs Red Coach Inn, in der Hoffnung es besser getroffen zu haben, als gestern. Und tatsächlich...viel besser! Es ist gemütlich, sauber, hat eine angenehme Grösse und wir haben unseren eigenen Eingang, so wie ich es mag.
Bevor wir es uns aber gemütlich machen und um der grossen Hitze zu entgehen, machen wir vor noch eine kleine Wanderung entlang des Bridge Creek zu den nicht unbedingt herausragenden Wasserfällen.

Nach unserer Rückkehr bereiten wir uns noch auf die morgige Weitereise vor und vergnügen uns anschliessend noch etwas unter der kalten Dusche...natürlich nacheinander.

Schon ist es Zeit fürs Dinner, welches wir im hoteleigenen Restaurant zu uns nehmen wollen, denn das Angebot sagt uns zu.
Kurz nachdem wir unser Essen bestellt haben, betreten eine Schar Cowboys das Restaurant und setzen sich an einen Nebentisch. Etwas später kommen wir mit ihnen ins Gespräch und sie erzählen uns, dass morgen in der Nähe ein Rodeo stattfindet, an welchem sie aktiv teilnehmen werden. Einer der harten Männer will uns andauernd überreden mitzukommen. Liebendgerne wären wir zum Rodeo gegangen, doch es ist noch ein langer Weg bis Vancouver und wir haben noch einige Ziele vor uns, was er schlussendlich auch verstanden hat.

Bevor wir uns zur Ruhe begeben geniessen wir noch etwas den warmen Sommerabend vor unserem eigenen Zimmereingang und schlemmen später noch die letzten Lindt extra dünn, welche uns auf der ganzen Reise begleitet haben.

 

 

 

 

 

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