1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - PrinceRupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehorse

15. Tag Whitehorse

16. Tag Whitehorse

17. Tag Whitehorse - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek - Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver - Olten

 

Mittwoch 05. August 2009

 

Wir haben wie Gott in Frankreich geschlafen. Wie könnte es auch anders sein in diesem sauberen, geräumigen Zimmer, mit dem grossflächigen Bett, vier flauschigen Kissen und einer Klimaanlage, die man kaum hört. Es lohnt sich manchmal schon, etwas mehr auszugeben.
Nach dem wir auch das, im Verhältnis zum Zimmer, kleine Bad ausgiebig beansprucht haben, wollen wir den Frühstückstest machen. Von der etwas ruhebedürftig wirkenden Platzanweiserin wird uns ein sehr kleines Tischchen zugewiesen. Dani und ich schauen uns an und hoffen beide, dass die Portionen nicht auch so winzig sind. Für Dani gibt es eine Omelette mit Spinat, dazu feine Bratkartoffeln und für mich das traditionelle kanadische Frühstück, welches ich euch nach vier Wochen nicht mehr erläutern muss.
Inzwischen ist es schon 10:30 Uhr und erfreulicherweise nur 19°C bei ziemlich bewölktem Himmel. Im Hotel treffen wir auf eine Gruppe Finnen, die abholbereit auf den Transfer zu einem Kreuzfahrtschiff bereitstehen. So kommt uns der Gedanke zum Hafen zu schlendern und uns diesen Kahn der Holland America Line mal anzusehen.

Am Canada Palce steht aber auch noch die um einiges grössere MS Carnival Spirit der Rederei Carnival Cruise Lines zur Abfahrt bereit. Es wäre schon toll mal mit einem solchen Ozeanriesen auf dem Pazifik rum zu fahren.

Neben diesen Giganten gibt es am Canada Place auch noch Raddampfer, Frachtschiffe, Wasserflugzeuge, einen riesigen Weisskopfseeadler aus Grünzeug u.v.m. zu bestaunen.

Den Nachmittag verbringen wir im historischen Stadtteil Gastown, wo sich ein Touristenladen an den anderen reiht. Es ist Zeit für ein Bierchen und etwas zu Knappern. Auch Souvenirs müssen wir noch besorgen und obwohl wir schon vor 2 Jahren hier waren, wollen wir uns nochmals die grossartige und weltweit erste Steam Clock anschauen. (mehr dazu im Bericht 2007).
Schnell geht der Nachmittag vorbei und wir wollen zurück ins Hotel. Auf dem Weg dorthin sollten wir uns auf keinen Fall verlaufen. Denn man kann schnell in der East Hastingsstreet landen und das ist eine wirklich ungemütliche Ecke. Hier leben die Obdachlosen, die wirklich armen und kaputten Geschöpfe der Stadt. Aber auch gesetzlose Menschen, wie Drogendealer, die nur auf Kundschaft warten und sich manchmal auch gegenseitig auf offener Strasse erschiessen. Frauen die halbnackt auf dem Gehweg liegen und gerade auf einem Trip sind. Ist nicht schön anzusehen. Es herrscht viel Kriminalität, weshalb es nicht ungefährlich ist, sich zu Fuss in diese Strasse zu begeben. So lebt hier in Vancouver Armut neben Reichtum. Doch wir sind langsam ortskundig und finden das Hotel mit Leichtigkeit. Nach einem ausgezeichneten Nachtessen im Moxie's Classic Grill, gleich gegenüber unserem Hotel, wollen wir uns bei einem Schlummertrunk in einer Bar langsam von Vancouver verabschieden. Aber wir verharren länger aus, als gewollt, denn es ist Karaoke-Time. Leider haben sie kurz vor unserem Auftritt den Laden dicht gemacht. Enttäuscht gehen wir nun schlafen. :-)

 

 

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