1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - PrinceRupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehorse

15. Tag Whitehorse

16. Tag Whitehorse

17. Tag Whitehorse - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek - Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver - Olten

 

Donnerstag 06. August 2009

 

Etwas traurig, aber voller toller Erlebnisse und Erinnerungen geht es heute leider wieder zurück in die Schweiz. Wir gehen den Tag langsam an, denn uns bleibt noch viel, viel Zeit bis zum Abflug um 18:50 Uhr. Nach der üblichen Morgentoilette schauen wir vom 14. Stock mit Wehmut nochmals auf Vancouver Down Town hinunter, bevor wir all unsere Habe in die Koffer verstauen.
Wir müssen darauf achten, dass jeder unserer Koffer maximal
23 Kilogramm wiegt, damit wir nicht dieselbe Blamage wie beim letzten Mal erleiden.
Kurz vor 11:00 Uhr will Dani ein baggage cart in der Lobby holen, doch die sind alle schon vergriffen. Es ist eben check-out-time. Also schleppen wir das Gepäck zum Auto, wie schon so oft in den vergangenen vier Wochen. Jetzt noch aus-checken und dann ab zum Flughafen durch die, um diese Zeit, schon äusserst dicht befahrene Stadt Vancouver.
Nach ca. einer Stunde erreichen wir, diesmal ohne "Umwege" den Flughafen. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Abgabestation unseres Autos, denn Alamo befindet sich wie alle anderen grossen Vermieter praktischerweise direkt im Flughafenparkhaus. Ohne Beanstandung wird der Ford zurückgenommen, Dani hat sich ja auch während diesen vier Wochen sehr bemüht um das Wohlergehen unseres Vierliviers. Bis dahin hat nun alles wunschgemäss geklappt. Meine einzige Sorge ist jetzt noch, wie schaffen wir es, dass wir auf dem neun stündigen Flug nebeneinander sitzen können, denn wir haben die Plätze nicht vorreserviert. Da der check-in Schalter erst um 14:30 Uhr geöffnet wird suchen wir zuerst mal einen self check-in Automaten. Und schon bald haben wir auch mein Sitzplatzproblem gelöst. Mit all unserem Gepäck suchen wir nun ein Restaurant, wo wir diesen Erfolg bei einem kanadischen Frühstück feiern können.
Die Zeit vergeht rasch, nachdem wir auch unser lästiges Gepäck losgeworden sind, die letzten Souvenirs gekauft und noch ein Bierchen getrunken haben, müssen wir schon langsam durch den Zoll und weiter zum Gate D71. Pünktlich um 18:50 Uhr Pacific Time ist es dann soweit und die MD 11 der Fluggesellschaft KLM hebt ab.
Wir verlassen bei leicht bedecktem Himmel den kanadischen Boden.
Bald danach wird auch schon der Apéro serviert und etwas später können wir zwischen Chicken mit Reis und Gemüse oder Ravioli an Käsesauce wählen. Dani entscheidet sich für Ravioli und ich für Chicken. Beides ist geniessbar und füllt unsere inzwischen leeren Magen. Wie beim Hinflug auch schon kann sich jeder selbst an einem kleinen Monitor, der am Vordersitz montiert ist, das Unterhaltungsprogramm für diese Nacht zusammenstellen.
Wir versuchen aber etwas zu schlafen, was Dani besser gelingt als mir. Etwa 1,5 Stunden vor der Landung in Amsterdam, wird das Frühstück serviert. Zum einen freue ich mich auf das Frühstück und zum andern, dass ich meine Beine bald wieder beschäftigen kann. Mit einem freundlichen Lächeln wird uns von einer charmanten Flugbegleiterin eine Kartonbox und etwas Warmes, Rundes in einer Alutüte übergeben. Ich probiere zuerst das warme, runde Objekt. Es sieht aus wie ein Egg Cheese McGriddles von McDonald's, aber schmeckt scheusslich. In der Box finde ich dann doch noch etwas geniessbares, nämlich Fruchtstückchen, Kuchen und etwas Butter für das ausgetrocknete Brötchen.
Um 13:10 Uhr MESZ erleben wir am Schiphol Airport eine sanfte Landung. Viel Zeit bleibt uns nicht, denn schon um 14:25 Uhr ist Boarding Time für den Flug nach Zürich. Eine Embraer 190 bringt uns nun mit einer halben Stunde Verspätung in die Heimat. Auch unser Gepäck ist mit uns gelandet, Glück gehabt, denn einige Schweizer, welche von Vancouver über London nach Zürich geflogen sind, werden gebeten sich am Lost and Found Schalter zu melden, wie es uns vor zwei Jahren auch ergangen ist. Heute klappt aber alles perfekt, denn bald nachdem wir unser Bagage in Empfang genommen haben, sitzen wir schon im Zug, welcher uns nach Olten bringt. Um kurz vor 19:00 Uhr sind wir unversehrt Daheim.

 

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