1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - Prince Rupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehorse

15. Tag Whitehorse

16. Tag Whitehorse

17. Tag Whitehorse - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek - Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver - Olten

 

Montag 13. Juli 2009

 

Um 04:30 Uhr sind wir heute schon aufgestanden.! Schnell zurechtgemacht, alles zusammengepackt und los, denn wir mussten bereits 5:30 Uhr an der Fähre einchecken.
Heute soll es durch die Inselwelt von British Columbia bis Prince Rupert gehen. Wir sind schon sehr gespannt und aufgeregt. Das Einchecken auf die BC-Ferry verläuft problemlos, einfach nur die Bestätigungsnummer und die ID zeigen und fertig.

Nun sollten wir uns auf Reihe 2 einordnen und kurz darauf fahren wir auch schon in den Bauch der Fähre. Eine Stunde später ging’s endlich los, die 15-stündige Fahrt durch die Inside Passage (Karte) von Port Hardy nach Prince Rupert.

Für 150 CAD hätten wir eine Kabine mieten können, doch wir machen es uns auf dem
Deck 5 an einem Fensterplatz gemütlich und blickten während der Fahrt auf den Ozean, die Berge, die Fjorde, die kleinen Leuchttürme, eine verlassene Siedlung, eine kleine Stadt, Wasserfälle und viele Inselchen.
Die ersten dreieinhalb Stunden verlaufen zuerst ruhig. Dann plötzlich stehen alle auf und rennen zu einer Seite der Fähre und rufen „Whalewatching“. Wir natürlich hinterher und tatsächlich gibt es in der Ferne ein paar Wale zu sehen.


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Kurze Zeit später erblicken wir am gegenüberliegenden Ufer auch noch einen Bären.




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Dann erreichen wir Namu. Namu ist ein „First-Nations’s“-Wort, was „Wirbelwind“ bedeutet, denn während der Herbstmonate pfeifen Winde, die „willy-waws“, aus Anchorage (Alaska) über die Berge durch die Bucht. Eineinhalb Stunden später treffen wir auf die kleine Insel Bella Bella. Hier wird Fischerei und Holzfällerei betrieben, es gibt ein Krankenhaus, Schulen, ein kulturelles Zentrum sowie eine der größten „First Nations communities“ an der Küste. BC-Ferries befördert seit 1977 Gäste und Einwohner hierher. Doch wir fahren vorbei, non stopp nach Prince Rupert. Nach weiteren zweieinhalb Stunden sehen wir auf der rechten Seite Boat Bluff, die landschaftlich reizvollsten Leuchttürme entlang der Inside Passage.




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Sie wurden 1907 etabliert und stehen am südlichen Ende von Sarah Island. Das weisse Licht ist bis in ungefähr 20 Meilen sichtbar. Zwei Stunde nach Boat Bluff erreichen wir die Swanson Bay. Alles was wir hier sehen können, sind zerstörte Schornsteine und Ruinen. 1909 wurde dieser Ort gegründet und 1918 wieder verlassen. Eine halbe Stunde später passieren wir Butedale, ein kleines Fischer-, Bergbau- und Holzfällergebiet auf Princess Royal Island, welches 1918 gegründet wurde.

Nach einer weiteren Stunde durchfahren wir den Grenville Channel, der wegen seiner 450 Meter bis 1050 Meter hohen Berge zur spektakulärsten Passage der gesamten Strecke zählt. Es sieht beinah aus wie auf dem Vierwaldstättersee nur sind die Berge nicht so hoch. Dafür sind diese Berge nirgends überbaut, Natur pur und erstrecken sich über 70 km.
Entlang dieses 70 Kilometer langen Kanals können Elche und Bären beobachtet werden, die im Wasser baden. Aber hier haben wir leider kein Glück.
Zu jeder Zeit konnte man Sandwichs, Süßigkeiten, Salate, Kuchen, Kaffee, Tee usw. kaufen. Zusätzlich wurden auch ein Frühstück, ein Mittag- und Abendessen angeboten. Aber alles ist ziemlich teuer, ein Roastbeef Sandwiche kostet z.B. 9 CAD und ein Bacon Chees Burger 8 CAD. Aber es blieb uns nichts anderes übrig, dies zu bezahlen, denn wir konnten ja schlecht hungern.

Pünktlich 22:30 Uhr legen wir in Port Hardy an. Bis wir mit dem Auto draussen sind, dauerte es noch eine Weile. Im Hotel Moby Dick Inn, in welchem wir glücklicherweise schon von zu Hause aus ein Zimmer reserviert hatten, fallen wir um 24:00 Uhr todmüde ins Bett.

 

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