1. Tag Olten - Vancouver

 2. Tag Vancouver - Parksville

 3. Tag Parksville - Campbell River

 4. Tag Campbell River - Port Hardy

 5. Tag Port Hardy - PrinceRupert

 6. Tag Prince Rupert - Terrace

 7. Tag Terrace - Stewart - Hyder

 8. Tag Stewart - Dease Lake

 9. Tag Dease Lake - Watson Lake

10. Watson Lake

11. Tag Watson Lake - Whitehorse

12. Tag Whitehorse - Dawson City

13. Tag Dawson City

14. Tag Dawson City - Whitehorse

15. Tag Whitehorse

16. Tag Whitehorse

17. Tag Whitehorse - Watson Lake

18. Tag Watson Lake - Fort Nelson

19. Tag Fort Nelson - Fort St. John

20. Tag Fort St. John - Dawson Creek

21. Tag Dawson Creek - Chetwynd

22. Tag Chetwynd - Prince George

23. Tag Prince George - Quesnel

24. Tag Quesnel - Williams Lake

25. Tag Williams Lake-100 Mile House

26. Tag 100 Mile House - Lytton

27. Tag Lytton - Vancouver

28. Tag Vancouver

29. Tag Vancouver - Olten

 

Dienstag 14. Juli 2009

 

Nach einer erholsamen Nacht und einem mini Frühstück schauen wir uns noch etwas hinter der Kulisse von Prince Rupert um, bevor wir die nächste Etappe in Angriff nehmen.

Prince Rupert ist eine Kleinstadt in der Provinz Britisch-Kolumbien in Nordwestkanada. Sie befindet sich auf der Insel Kaien Island (etwa 770 km nördlich von Vancouver) und erhielt am 10. März 1910 das Stadtrecht. Der Ort wurde nach Ruprecht von der Pfalz, Herzog von Cumberland benannt. Hauptwirtschaftszweig ist die Fischindustrie, die Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft sowie der Tourismus. Im Juli 1997 blockierten kanadische Fischer die Fähre Malaspina im Hafen, um für Fischereirechte für Lachse zu protestieren. Der grosse (eisfreie) Seehafen ist der nordwestlichste Nordamerikas.
Prince Rupert wird auch als die Stadt der Regenbogen bezeichnet, da es hier landesweit die meisten Niederschläge gibt (2500 mm p.a.). Doch wir sehen keinen Regenbogen, denn heute regnet es in Prince Rupert ausnahmsweise nicht.
Unser heutiges Ziel ist Terrace.

Der 147 km lange Abschnitt des Yellowhead Hwy. zwischen Prince Rupert und Terrace, verzaubert uns mit seinen landschaftlichen Reizen.
Auch heute, wo es etwas neblig und bewölkt ist haben wir einen atemberaubenden Ausblick auf schneebedeckte Berge, dicht bewaldete Hänge und Wasserfälle, die wie schmale Silberstreifen von hoch oben die steilen Felswände herabschlängeln.

Fast auf der gesamten Länge führt die Strasse am Nordufer des herrlichen Skeena River entlang. Skeena ist die Gitksan-Bezeichnung für Nebenfluss. Die Gitksan sind eine der First Nations in Kanada. Sie leben im Westen der Provinz British Columbia. Der Name entstammt der Sprache der Tsimshian und bedeutet: Volk vom Skeena River. Die Gitksan leben im Einzugsgebiet des Skeena River zwischen dem Kitselas Canyon und dem Quellgebiet des Flusses einschließlich seiner nördlichen Nebenflüsse. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung im Tal zwischen dem Kitselas Canyon und der Quelle des Skeena gehören heute den Gitksan an, das etwa 13.000 Köpfe zählt. Ausserhalb ihres traditionellen Gebietes leben Gitksan auch in Terrace, Smithers und Vancouver.

Schliesslich erreichen wir unser Ziel Terrace, nachdem wir einige Blockaden überwunden haben.

Da in Terrace (12'500 Einwohner), wo wir heute übernachten wollen, ein Zusammentreffen von ca. 5000 Mitgliedern der First Nations der Region stattfindet, war die Hotelsuche etwas schwierig. Doch - juhuii - wir haben das letzte freie Zimmer im Dorf erwischt. Das Zimmer im Alpine House Motel ist nicht gerade sauber, aber dafür günstig. Nur ca. Fr. 79.- bezahlen wir für diese eine Nacht.

Nachdem wir all unsere Habseligkeiten die Treppen hinauf in unser Zimmer getragen haben, machen wir noch einen kleinen Rundgang durch Terrace, immer Ausschau haltend nach einem Lokal für die abendliche Nahrungsaufnahme.

Und schon bald ist dieser Tag zu Ende und wir ziehen uns, wohl oder übel, in die schmuddelige Bude zurück.

 

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