Wetter Alaska

 

 

28. Juni 2015

29.Juni 2015

30.Juni 2015

01.Juli 2015

02.Juli 2015

03.Juli 2015

04.Juli 2015

05.Juli 2015

06.Juli 2015

07.Juli 2015

08.Juli 2015

09.Juli 2015

10.Juli 2015

11.Juli 2015

12.Juli 2015

13.Juli 2015

14.Juli 2015

15.Juli 2015

16.Juli 2015

17.Juli 2015

18.Juli 2015

19.Juli 2015

20.Juli 2015

21.Juli 2015

22.Juli 2015

23.Juli 2015

24.Juli 2015

25.Juli 2015

26.Juli 2015

27.Juli 2015

28.Juli 2015

29.Juli 2015

 

Dienstag 30. Juni 2015

 

Tagesroute: Chicken - Dawson City

gefahrene KM: 229

Highlight: Aussicht vom Top of the World Hwy.

Unterkunft: Triple J Hotel

Wetter: Sonne, Regen, Sonne, Regen von 11° - 22°

 

Von Chicken fahren wir auf dem Taylor Hwy. bis zur Jack Wade Junction und dann weiter auf dem Top of the World Hwy. welcher den Namen verdient hat, nicht weil er so schön zum fahren ist, sondern, weil die Aussicht atemberaubend ist.

Der Top of the World Highway ist ein 127 Kilometer (67 Meilen) langer Highway, der sich zum Grossteil durch das kanadische Yukon Territorium schlängelt. An der Grenze, die in Kanada den Namen Little Gold Creek trägt und in den Vereinigten Staaten Poker Creek, gibt es eine der wenigen von beiden Staaten gemeinsam erbauten und genutzten Grenzstationen. Der Highway besteht mindestens seit 1955. Vor dem Bau des Klondike Highways war er die einzige Strassenverbindung nach Dawson. Der Highway wird im Winter geschlossen.

Hier beginnt der Top of the World Hwy.

Zwischendurch hat es kurz mal geregnet und dies ist das Ergebnis

Immer wieder stoppen wir, um diesen tollen Anblick in die unendliche Weite der bergigen Landschaft zu geniessen. Die Strasse verläuft in sanften Kurven, leichten Steigungen und Gefälle durch die Landschaft. Mit Tempo 60 km/h ist man nicht allzu schnell unterwegs und kann auch beim Fahren die Landschaft geniessen.

Dann erreichen wir die amerikanisch/kanadische Grenze. Wir haben noch keine Vorstellung wie die Kontrolle hier letztendlich ablaufen wird. Ein Stoppschild an einem Haus weist uns an, im Auto sitzen zu bleiben bis jemand erscheint. Kurz darauf erscheint eine Frau in Uniform, sieht sich unsere Pässe an, fragt uns lediglich von wo wir kommen und wohin wir gehen und natürlich, ob wir Firearms dabei hätten, stempelt die Pässe ab und das war`s. Das haben wir uns schwieriger vorgestellt, aber umso besser.

Bald schon sind wir in Dawson City, es gibt nur noch ein Hindernis zu überwinden, nämlich den Yukon River.

Aber auch das schaffen wir problemlos, nämlich mit der Fähre, welche sogar gratis ist.

Im Juli 2009 waren wir schon mal in Dawson City (siehe Bericht) und weil uns damals die Aussicht Midnight Dome Mountain so gut gefiel, wollten wir nochmals dort hinauf.

Man hat eine herrliche Rundblick über die Stadt Dawson City und die Flüsse Klondike und Yukon. Man verlässt dazu Dawson Richtung Whitehorse. Kurzer hinter der Stadt ist der Weg direkt ausgeschildert (Dome Road).

Danis Drang von hier oben die spektakulärsten Fotos zu machen ist kaum zu bremsen....

..keine Anstrengung ist ihm zu viel, denn die Kammera mit dem mords Objektiv wiegt 3 kg..

Hallo Dani, nun sollten wir doch bald mal zurück...

..ich bin schon auf dem Weg - ach hat das Spass gemacht:-)

Zudem durfte auch diesmal ein Besuch in der Bar vom Downtown Hotel nicht fehlen und wir wurden mit exzellenter Unterhaltung belohnt. Diesem etwas verwahrlosten Typen sieht man nicht an, dass er ein brillanter Pianist ist. Er erzählt, dass er seine Brötchen hauptsächlich mit Pianospielen verdient und so werfe ich 5$ in den Tips-Bottich.

Er klimpert bis genau 21:00 Uhr, packt dann seine Tips ein, es sind nicht wenige, und zottelt mit seinem riesigen Rucksach, welcher ziemlich schwer zu sein scheint, ab.

Inzwischen hat das, als Matrose verkleidete, weibliche Wesen alles für die Sourtoe-Show vorbereitet. Die Zehe liegt im Teller bereit.

Die Geschichte und was es damit auf sich hat, könnt ihr im Bericht vom 21. Juli 2009 lesen.

Nun versammeln sich auch schon die ersten Touris rund um den Tisch und alle möchten das Zertifikat, dass sie diese Mutprobe bestanden haben, ergattern.

Wir verlassen das Downtown Hotel und verziehen uns in unser Hüttchen, obwohl es draussen noch taghell ist. Aber dies wird sich auch in den nächsten paar Tagen nicht ändern, denn im Sommer wird es hier oben kaum finster.

 

Wir hoffen, dass wir diese Geräte morgen früh nicht brauchen.

Gute Nacht:-)

nach oben