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Donnerstag 09. Juli 2015

 

Tagesroute: Tok - Fairbanks

gefahrene KM: 446

Highlight: Besuch beim Samichlaus

Unterkunft: Bear Lodge

Wetter: Sonne-Regen-Sonne.....12°C - 21°C

Heute erwachen wir ohne Wecker schon um 06:30 Uhr, denn die Karavane mit den Ferienwohnungen auf Rädern, verlässt den Platz schon wieder.

Nach ein paar Kafis und einer ausgedehnten Morgentoilette nehmen auch wir Abschied von unserem schnuggligen Blockhäuschen und vom Bäri.

Nach Fairbanks, unserem heutigen Ziel, sind es etwa 340 km. Zuerst wollen wir in Tok noch ein paar Briefmarken kaufen, aber die Post hat leider noch nicht geöffnet, also verschieben wirs auf Fairbanks.

Nach ca. 16 km Fahrt auf dem Alaska Hwy. sieht Dani auf der Anzeige dass ein Hinterrad schon wieder Luft verliert. Weil dies gestern auch schon der Fall war, müssen wir wohl oder übel umkehren, denn die nächste Garage auf dieser Strecke ist 160 km entfernt und das wäre zu riskant.

Nachdem wir beim Autovermieter Alamo nachgefragt haben, fahren wir zur vorgeschlagenen Autwerkstatt, wo unser Problem, nach Aussage der hilfsbereiten jungen Dame von Alamo, in etwa 30 Minuten gelöst sein wird. Die 30 Min. wurden dann zu über 2 Stunden, chrrrr....!
Zum Dank für's wahrscheinlich lange Warten, überreichte uns der Boss eine handvoll Kugelschreiber mit Reklame.
Das einzig positive daran ist, die Post hat nun offen. Zudem kaufen wir uns im nahegelegenen Supermarkt etwas Proviant für unterwegs (Thon-Sandwiches), damit sparen wir uns etwas Zeit. Nun aber nichts wie los Richtung Fairbanks.

diese Strecke (16 km) sind wir heute 3 x gefahren

Nach dieser unerfreulichen hin und her Fahrt machen wir ein kurzes Päuschen im Ort Dot Lake, welches nur 62 Einwohner hat und am gleichnahmigen See liegt. Inzwischen scheint die Sonne und es ist 17°C.

Wie die meisten noch so kleinen Dörfer, befindet sich auch in Dot Lake ein Kirchlein, welches 1949 erbaut wurde. Zudem gibt es eine Schule und ein Postamt.

Nun haben wir das Ende oder den Anfang, je nachdem woher man kommt, des Alaska Hwy. erreicht, juppiiee!!!
Der Alaska Highway startet in Dawson Creek, Kanada, und endet nach 1‘422 Meilen (2‘300 km) in Delta Junction, Alaska (ca. 160 km vor Fairbanks). Hier befindet sich auch ein Visitor Center, wo es einiges interessantes über die Entstehung des Highways zu erfahren gibt.
Durch Begradigungen gewisser Streckenabschnitte ist der Alaska Hwy. heute 40 Meilen (64 km) kürzer. Die Strasse ist nicht mehr die Schotterpiste aus dem Jahre 1942, der grösste Teil der Strecke ist asphaltiert. Geblieben ist die raue, weite Natur.

Dies ist der Durchmesser der Alaska-Pipeline, welche Rohöl von Deadhorse nach Valdez fördert.

Heute ist Shopping-Time. Im originellen Knotty Shop gibt es alles Mögliche aus Baumstämmen die besonders geformt sind zu bestauenen und natürlich zu kaufen.

dies stellt ein Moskito dar

dies sollte wahrscheinlich ein Bär werden

und wir haben alle Tiere, welche in Alaska vorkommen gesehen

Kurze Zeit später fahren wir an militärischem Sperrgebiet vorbei. Die Eilson Air Force Base befindet sich 40 km südöstlich von Fairbanks und ist eine Test- und Übungsbasis für die US Streitkräfte. Im Minutentakt starten und landen mächtige Transportflugzeuge. Eine FA 18 Staffel steht startbereit vor einem Hangar. Leider dürfen wir hier nicht anhalten, um dies bildlich festzuhalten.

Der nächste Stopp machten wir in North Pole (dies gibt es tatsächlich) und besuchten Santa Claus und seine Renntiere in ihrer Sommer-Residenz in der das ganze Jahr durch Weihnachten ist und wo die Strassenlampen aus Zuckerstangen bestehen.

North Pole befindet sich etwa 15 km südöstlich der Stadt Fairbanks, Die Stadt lockt Besucher mit der Aussage an, dass in North Pole das ganze Jahr über Weihnachten sei. Gleich am Stadteingang steht eine riesige Santa-Claus-Figur. Mit ihr lassen sich viele Besucher gern fotografieren.

Und tatsächlich gibt es in der etwa 2000 Einwohner zählenden Stadt einen Weihnachts-Shop, das "Santa Claus House", der ganzjährig geöffnet hat. Nichts wie rein!


Hier kann man sich nach Herzenslust mit allerlei Weihnachtsschmuck, Spielzeug und Souvenirs eindecken. Viele tausend Briefe mit Weihnachtswünschen werden pro Jahr an das Postamt von North Pole versendet und neugierige Kinder warten hoffnungsvoll, dass ihre Wünsche vom Weihnachtsmann erfüllt werden.

unglaublich, was es alles gibt

dies hat uns dann aber etwas nachdenklich gestimmt

Zum Schluss habe ich beim Santa Claus gleich noch meine Wünsche für Weihnachten angebracht---wollt ihr wissen was?

ho, ho, ho...das weiss nur der Weihnachtsmann:-)

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