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Freitag 24. Juli 2015

 

Tagesroute: Kenai - Cooper Landing (Kenai River Trail) - Soldotna

gefahrene KM: 179

Highlight: natürlich der tiefblaue Kenai River

Unterkunft: BEST WESTERN King Salmon Motel

Wetter: wolkenlos, sonnig und bis zu 78°F

Obwohl unser Hotel in der Nähe des Flugplatzes ist, haben wir in der vergangenen Nacht bestens geschlafen, bis der erste Flieger heute morgen abhebt und Danis Telefon klingelt. Wer ruft uns denn schon am Morgen um 06:00 Uhr an, überlegen wir uns - sicher jemand, der nicht weiss, dass wir am anderen Ende der Welt weilen.
Eine halbe Stunde später kriechen wir dann aus den kuscheligen Federn.

Bewegung tut uns gut, haben wir gestern gemerkt. Also machen wir heute eine ca. 10 KM Wanderung entlang des Kenai Rivers mit etwa 100 Höhenmetern. Wir wollen's ja nicht übertreiben. Um 08:30 Uhr fahren wir los, es ist gerade 15°C.

Die meisten Trails sind gut signalisiert, dieser jedoch nicht, also verpassen wir ganz klar die Abzweigung und fahren bis Cooper Landing. Da das Zmorgä heute ausgefallen ist, gehen wir ins's Gwin's Lodge and Restaurant , um dies nachzuholen, was uns teuer zu stehen kommt. Wie schon so oft bestellen wir Eier mit "Rösti", wofür wir ca. 12 Dollar bezahlen müssen. Speck ist nicht dabei, also bestellen wir diesen noch dazu, welcher 4.95 Dollar pro Person kostet. Als die etwas gestresste, junge Dame uns die gefüllten Teller hienstellt, schauen Dani und ich uns verwundert an, denn es gibt genau 3 Tranchen Speck für jeden.
Alaska ist zwar teuer, doch die ist eine Frechheit.

Gestärkt machen wir uns auf den Weg. Inzwischen haben wir die Abzweigung gefunden.

Fantastisch, dieser tiefblaue Kenai River

Kurz nach unserem Abmarsch erspähen wir heute schon wieder einen Weisskopfseeadler

Der Kenai River ist ein 132 km langer Fluss auf der Kenai-Halbinsel. Er entspringt dem Kenai Lake in den Kenai Mountains, fliesst westwärts und mündet bei der Ortschaft Kenai in das Cook Inlet.

Juhuii, der Aufstieg ist geschafft

Bären mögen keine Überraschungen. Wenn man im natürlichen Lebensraum der Bären unterwegs ist, sollten man den Bären die Chance geben, das Herankommen von Menschen zu hören. Ob man nun singt, spricht, laute Geräusche macht oder gar ein Bärenglöckchen am Rucksack hat, der Bär wird die Gegenwart von uns zur Kenntnis nehmen.
An jedem Fluss wird dies empfolen, da die Bären gerade in der jetzigen Jahreszeit auf Fischfang sind.
Da ich nicht singen oder andauernd plappern will und wir auch nichts dabei haben, um laute Geräusche zu machen, hänge ich unser Bärenglöckchen, ein Geschenk von meiner lieben Freundin Edith, an Danis Rucksack.
Ich fühle mich sicher, Dani jedoch findet es unnötig und versinkt nahezu im Erdboden, als uns 2 Wanderer entgegenkommen.

Eine kleine Abkühlung mit klarem Kenai-River-Wasser ist bei den 26°C ungeheuer erquickend

Durch die Sonnenbrille ist die blaue Farbe des Kenai-River noch intensiver

Nun geht's schon wieder aufwärts - bis ende der Ferien ist dann aber genug bewegt!....

...denn die Variante mit dem Boot den Kenai River zu erkunden, würde mir mehr behagen!

Auf dem Rückweg, kurz vor Soldotna - diese Abkühlung habe ich nun verdient, mhhhhh!

Da wir nach dieser strapaziösen Tour bald schon nach dem Bettzipfel schielen und keine Lust auf einen Restaurantbesuch verspüren, besorgen wir uns heute diverse Fressalien aus dem nahe gelegenen Safeway. Jedoch meint es der nette Herr hinter der Fastfood Theke gut mit den Portinen. Vielleicht auch deshalb, weil er sich darüber gefreut hat, einmal zwei Eidgenossen bedienen zu können.

 

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