Wetter Island

 

 

 

Landkarte mit Sehenswürdikeiten

 

 

unsere Route

1. Tag Olten - Reykjavik A

2. Tag Reykjavik B

3. Tag Budir C

4. Tag Olafsvik D

5. Tag Saudarkrökur E

6. Tag Myvatn F

7. Tag Myvatn

8. Tag Myvatn

9. Tag Eglisstadir G

10. Tag Höfn (Höbn) H

11. Tag Vik I

12. Tag Hella (Hedla) J

13. Tag Hella (Hedla)

14. Tag Grindavik K

15. Tag Keflavik - Olten

 

 

 

Mittwoch 24. Juli 2013

Hella

 

Unterkunft: Hotel Ranga

gefahrene KM: 435 (verursacht durch einen etwas längeren Umweg)

gelaufene KM: es waren schon einige

Highlights: Regenbogen bei unbekanntem Wasserfall

 

Dies war unsere Behausung der vergangenen Nacht

Als erstes fahren wir nochmals ans Kap Dyrhólaey, dem südlichsten Punkt des isländischen Festlandes, wo wir gestern Abend die knuddligen Lundis bestaunen konnten.

Das Kap, das zum Meer hin schroff abfällt, ist vor 80.000 Jahren bei einem submarinen Vulkanausbruch als entstanden. Bekannt wurde Dyrhólaey aber vor allem wegen der gewaltigen "Türlochinsel", welche die Brandung in Jahrtausenden geschaffen hat. Das Brandungsloch ist gross genug, dass bei ruhiger See, kleinere Boote durchfahren können.

Weiter geht es zum nächsten Wasserfall, dem Skógafoss

Aus einer Höhe von 60 m fällt er etwas eingezwängt zwischen zwei Felsen sanft und steil den Abhang hinunter. Hier konnten wir auch unsere Fotokameras auf ihre waterproof prüfen. Je näher man dem Wasserfall kam desto nasser wurde man.

Es gibt eine sagenumwobene Geschichte, welche an der Schautafel vor Ort nachzulesen ist. Hier in Kurzform: Der erste Wikingersiedler in dieser Gegend Þrasi Þórólfsson, der sich in Skògar niederliess, soll eine Kiste voll Gold hinter dem Wasserfall versteckt haben. Als Jahre später ein isländischer junger Knabe versuchte den Schatz zu holen, konnte er aber nur einen Ring an der Seite der Kiste ergreifen, bevor diese wieder verschwand. Der Ring wurde an die Kirchentür von Skògar angebracht und ist jetzt der Stolz des Heimatmuseums. Wenn die Sonne scheinen würde, was sie heute aber noch nicht tut, könne man sehen, wie das Gold (als goldfarbiger Regenbogen) von Þrasi in der Gischt des Wasserfalls schimmert......

 

Würde die Kappe dieses Isländers Dani nicht auch gut stehen?

Unterwegs trifft man immer wieder auf Bauernhöfe.

Etwas später fahren auf der F208 Richtung Gebiet Landmannalaugar, um eine 2,5 stündige Wanderung zu machen, welche wir im Rother Wanderführer entdeckt haben.

Doch die Strasse F208 bis zum Ausgangspunkt ist für unser Auto eine Qual. Wir brauchen auf dieser Bullriding-Piste zu viel Zeit sodass uns keine Zeit mehr für die ganze Tour bleibt.

Doch schon nach einem kurzen Marsch treffen wir auf diesen Wasserfall mit dem farbenprächtigen Regenbogen.

Je mehr Wasserfälle wir in Island gesehen habe, desto mehr kamen wir in die Zwangslage mit den Superlativen – schönster, eindrucksvollster, grösster, höchster, wasserreichster, usw. – mit denen gerade auch Reiseführer gerne um sich werfen. Doch wir denken jeder Wasserfall hat seinen ganz eigenen Reiz, und der will erlebt sein.

Auf der Anreise zu unserem heutigen Tagesziel Hella fahren wir am Gletschervulkan Eyjafjallajökull vorbei

Nach einem recht anstrengenden Tag geniessen wir bei einem Gläschen Wein die Ruhe und die Abendsonne vor unserer Herberge für die nächsten 2 Nächte.

 

Nun sind wir schon bei

Lektion 8

Und was liegt näher, als die Aussprache von Eyjafjallajökull

 

Die grobe Aussprache lautet ääj-ja-fjatt-la-jöch-küt-ll, wobei das letzte ll ein stimm­loses Aus­atmen ist. Das ch in jöch ist ein deutlich hörbarer Hauchlaut.

 

 

 

 

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