Wetter Island

 

 

Landkarte mit Sehenswürdikeiten

 

 

unsere Route

1. Tag Olten - Reykjavik A

2. Tag Reykjavik B

3. Tag Budir C

4. Tag Olafsvik D

5. Tag Saudarkrökur E

6. Tag Myvatn F

7. Tag Myvatn

8. Tag Myvatn

9. Tag Eglistadir G

10. Tag Höfn (Höbn) H

11. Tag Vik I

12. Tag Hella (Hedla) J

13. Tag Hella (Hedla)

14. Tag Grindavik K

15. Tag Keflavik - Olten

 

 

 

Donnerstag 25. Juli 2013

Hella

 

Unterkunft: Hotel Ranga

gefahrene KM: 268

gelaufene KM: haben sie nicht gezählt

Highlights: Der Geysir Strokkur ("Butterfass").

Heute stehen gleich mehrere Naturschönheiten auf unserem Programm.

Nach einem stärkenden Frühstück (heute leider wieder mal ohne Lachs) gehts zuerst mal zum imposanten Gullfoss.

Der wohl bekannteste Wasserfall Islands dürfte der Gullfoss, der Goldene Wasserfall sein. Er liegt in der Nähe der heissen Quellen und Geysire des Haukadalur. Über zwei gewaltige, fast im rechten Winkel aufeinander stehende Kaskaden stürzt das Wasser des Gletscherflusses Hvítá in eine 2,5km lange und 70 m tiefe Schlucht. An warmen Sommertagen donnern pro Sekunde bis zu 1200m3 Wasser in die Tiefe. Die obere Stufe des Wasserfalls hat eine Höhe von 11m, die untere Stufe erreicht eine Höhe von 20m. Die Fallkante beider Stufen wird durch zwei Lavaschichten gebildet. Zwischen den beiden Lavaschichten befindet sich eine weiche Schicht aus Flussschotter. Auch unter der zweiten Basaltschicht liegt Flussschotter. Das fallende Wasser kann diese weichen Schottereinlagerungen leicht abtragen, die Basaltschichten werden unterspült und brechen regelmässig ab. So ist in den letzten 10.000 Jahren, also seit dem Ende der Eiszeit, die Schlucht entstanden. Im Schnitt beträgt die erosive Rückschreitung 30cm pro Jahr. Besonders starke Erosionskraft entfaltet das Wasser bei Gletscherläufen und während der Schneeschmelze. Eine Verdoppelung der Strömungsgeschwindigkeit kann das Transportvermögen des Wassers um den Faktor 60 vergrössern. Dies erklärt auch, weshalb an und in vielen Flüssen Steinblöcke liegen, die bei normaler Wasserführung nie transportiert werden könnten.

Unser nächstes Ziel ist das Geothermalgebiet Haukadalur mit dem Grossen Geysir und dem Geysir Strokkur (auf Deutsch: Butterfass)

Der Grosse Geysir war über Jahrhunderte aktiv, bereits 1294 wurde er erstmals erwähnt. Analysen der Sinterablagerungen um das Geysirbecken deuten darauf hin, dass die Springquelle etwa 10.000 Jahre lang aktiv war. Einmal pro Stunde wurde eine 60m hohe Wasser- und Dampffontäne in die Höhe geschleudert. Anfangs des 20. Jahrhunderts erloschen die Ausbrüche, vermutlich infolge geänderter Grundwasser- und Erdwärmeverhältnisse als Folge von Erdbeben. Seit dem Jahr 2000 zeigen sich gelegentlich wieder leichte Aktivitäten, die vermutlich ebenfalls die Folge von Erdbeben sind. Dennoch gab er allen anderen Springquellen den Namen.

Unser Interesse galt aber vor allem dem verlässlichen Geysir Strokkur, welcher etwa alle
6-10 Minuten eine ca. 15-30 Meter hohe Wasser-Dampfsäule ausspuckt. Manchmal sogar mehrmals hintereinander.
Der Ausbruch kündigt sich durch eine seifenbladenartige Wasserblase an der Oberfläche an, bevor sich schliesslich eine blitzschnell wachsende Blase bildet und im nächsten Moment die zischende Fontäne nach oben schiesst.

Wir schauen uns ein paar Ausbrüche an – jeder ist anders, aber immer faszinierend

Wir hätten noch stundenlang zusehen können, wie der Geysir den Wasserstand senkt, anhebt, wieder senkt, anhebt, ... , und dann mit einem Male die Wassermassen nach oben schleuderte.
Bei den Geysiren gibt es auch noch eine ganze Anzahl kleinere heisse Quellen, die manchmal gewaltig vor sich hin dampfen. So auch dieser kleine Geysir.

Dani muss sich nach diesem aufregenden Spektakel erst mal hinsetzen.

Er überlegt sich, ob wir beim nächsten Island-Trip ein solches Gefährt mieten sollen.

Auf unserer Weiterreise zum Nationalpark Þingvellir treffen wir auf diesen eigenartigen "Berg" mit Namen Þervell

In Þingvellir wurde bereits um 930, also am Ende der Landnahme durch vor allem norwegische Wikinger, die traditionelle gesetzgebende Versammlung Alping abgehalten. Sie hatte sowohl gesetzgeberische als auch Gerichtsbarkeits-Funktionen. Es handelt sich um eines der ältesten Parlamente der Welt - nach denen im Griechenland der Antike. Es bestand bis ins Jahr 1798, als die Dänen das Alping auflösten.
Im Jahr 1000 wurde hier die Annahme des Christentums beschlossen.
An diesem historischen Ort wurde auch am 17. Juni 1944 die Republik Island ausgerufen und 1994 deren Fünfzigjahrfeier begangen.
Þingvellir liegt inmitten einer Grabenbruchzone und umgeben von vier aktiven Vulkansystemen, darunter der Hengill, am Südufer des Sees Pingallavatn. Der Grabenbruch ist durch das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten durch imposante Felsspalten und Risse sichtbar.

Dani ist hingerissen vom ultramarinblauen Þingvalvatn

Mit vielen unauslöschlichen Eindrücken geniessen wir den Abend im heimeligen Hotel Rangá

 

Vor äm Pfüsele gids aber no

Lektion 9

Zählen

 
null = núll 
eins = einn
zwei = tveir
drei = þrír
vier = fjórir
fünf = fimm
sechs = sex
sieben = sjö
acht = átta
neun = níu
zehn = tíu
hundert = hundrað
tausend = þúsund


Nun könnt ihr Schäfchen zählen auf Isländisch

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