Wetter Island

 

 

 

Landkarte mit Sehenswürdikeiten

 

 

unsere Route

1. Tag Olten - Reykjavik A

2. Tag Reykjavik B

3. Tag Budir C

4. Tag Olafsvik D

5. Tag Saudarkrökur E

6. Tag Myvatn F

7. Tag Myvatn

8. Tag Myvatn

9. Tag Eglisstadir G

10. Tag Höfn (Höbn) H

11. Tag Vik I

12. Tag Hella (Hedla) J

13. Tag Hella (Hedla)

14. Tag Grindavik K

15. Tag Keflavik - Olten

 

 

 

Freitag 26. Juli 2013

Grindavik

 

Unterkunft: Hotel blue Lagoon

gefahrene KM: 152

gelaufene KM: mehr geschwommen, als gelaufen

Highlights: baden in der blauen Lagune

 

Dies ist leider schon der letzte Tag unserer Reise rund um Island.


Noch einmal wollen wir das leise köchelnde Wasser, den blubbernden Schlamm, die zischenden Solfatare und die weissen Dampfwolken mit ihrem unvergleichlichen Geruch erleben und fahren deshalb in das Geothermalgebiet Seltún bei Krýsuvík.

Kurz nach Krýsuvík sind die Dampfsäulen von Seltún schon von Weitem zu sehen.

Vom Parkplatz aus führt ein Rundweg vorbei an Löchern, aus denen heisse Gase aus der Erde strömen. Über Holzstege spazieren wir an brodelnden und zischenden Löchern vorbei. Teilweise sind diese mit Schlamm, teilweise aber auch mit heissem Wasser gefüllt. Ganz toll sehen auch die verschiedensten Farben aus, die an den Felswänden oder auf dem Boden zu sehen sind. Es handelt sich um Ablagerungen von Schwefel und anderen Mineralien.
Die Temperaturen unter der Oberfläche betragen stellenweise 200°C und das Wasser kocht noch immer, wenn es aus der Erde an die Oberfläche gelangt. 

Wie explosiv dieses Gebiet ist, hat sich im Jahr 1999 gezeigt. Isländische Energiefirmen haben eine Bohrung vorgenommen, mit der Idee, einen nahegelegenen Ort mit Energie aus Erdwärme zu versorgen. 1999 explodierte dieses Bohrloch jedoch und das Projekt wurde daraufhin fallen gelassen. 

Weiter oben auf dem Berg sieht man Fumarolen, aus denen Wasserdampf und zum Teil vulkanische Gase austreten. Das müssen wir uns aus der Nähe anschauen und kraxeln dafür den recht steile Weg auf den Hügel hinauf.

Wir sitzen nun wahrscheinlich auf einem Dampfkessel doch von da oben hat man eine hervorragende Aussicht.

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Auf dem Weg nach Grindavik - Dani freut sich - juhuii.. endlich wieder eine frische Meeresbriese, nach dem Schwefel -Duft in Seltún.

Bald darauf haben wir den Zielort unseres 2-wöchigen Trips erreicht, die blaue Lagune (isländisch: Bláa Lónið)

Der Beginn des ursprünglichen Bades war reiner Zufall: Es entstand mit dem geothermischen Kraftwerk, das seit 1978 die umliegenden Ortschaften und den Flughafen mit Heisswasser und Strom versorgt.
1969 ermittelten Bohrungen 5 km nördlich von Grindavik in Svartsengi ("schwarze Wiese") ein Hochthermalfeld mit Temperaturen über 200°C in bis zu 2000 m Tiefe.
Zum allseitigen Bedauern beförderte man jedoch eine Salzlauge ans Tageslicht, die wegen ihrer korrosiven Eigenschaften nicht direkt in die Häuser geleitet werden kann. Also entschied man die heisse Flüssigkeit im Kraftwerk zum Erhitzen von Süsswasser und zur Stromerzeugung in Dampfturbinen zu nutzen.
Die blaue Lagune entstand als Auffangbecken für das geothermale Wasser, quasi das "Abfallprodukt" des Kraftwerks, gespiesen von stark mineralhaltigem Wasser mit einer Temperatur von 20 - 80°C, reich an blaugrünen Algen, Mineralsalzen und Kieselsäure, die dem Wasser diese surreale himmelblau-milchige Farbe verleihen.
1984 entdeckte ein Badender zufällig, dass das mineralisierte Wasser seine Schuppenflechte linderte und bald hatten wissenschaftliche Forschungen die heilende Wirkung der Blauen Lagune bei Hautkrankheiten bestätigt.

Wir werfen kurz einen Blick in das öffentliche Bad und stellen fest, dass es total überfüllt ist und jede Menge Leute noch anstehen. So ziehen wir uns zurück in die hoteleigene Blue Lagoon, welche mit dem gleichen Wasser versorgt wird, aber nur wenige Badende anzutreffen sind.
Hier geniessen wir das 30 - 36°C warme Wasser, relaxen und fühlen uns pudelwohl.

 

Und zum Abschluss unserer Reise noch

Lektion 10

Ich verstehe Sie nicht: ég skil ekki 
Ich spreche kein Isländisch: ég tala ekki íslensku 
Sprichst du Englisch?: talar þú ensku? 
Ich heiße: ég heiti …. 
Wie heißt du?: Hvað heitir þú? 
Wie heißt das auf Isländisch?: Hvað heitir þetta á íslensku? 
Was ist das?: Hvað er þetta? 
Wieviel kostet das?: Hvað kostar þetta? 

Diese Sprache ist wirklich sehr komplex und schwierig zu erlernen.

 

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