Unser Heim für die nächsten
drei Wochen

womo

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HIER gibts von unserem Vermieter Fraserway ein Video über dieses WoMo

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06.06.2018 Vancouver

07.06.2018 Hope

08.06.2018 Hedley

09.06.2018 Midway

10.06.2018 Christina Lake

11.06.2018 Castlegar

12.06.2018 Castlegar

13.06.2018 Creston

14.06.2018 Kaslo

15.06.2018 Slocan

16.06.2018 Nakusp

17.06.2018 Revelstoke

18.06.2018 Revelstoke

19.06.2018 Herald PP

20.06.2018 Wood Lake

21.06.2018 Okanagan Lake

22.06.2018 Penticton

23.06.2018 Osoyoos

24.06.2018 Manning PP

25.06.2018 Manning PP

26.06.2018 Harrison Hot Springs

27.06.2018 Daheim

 

 

 

Freitag 15.06.2018

 

Tagesroute: Kaslo - Slocan

gefahrene KM: 114

Highlight: Blick auf den Slocan Lake

Campground: Lemon Creek Lodge & Campground

Wetter: sonnig und schön warm bis 17:00, dann ein Gewitter

Strahlend blauer Himmel, ein paar Schäfchenwolken, beinahe windstill und dazu angenehme Temperaturen – fertig ist das perfekte Wettermenü heute Morgen um 7 Uhr!
Nach dem Frühstück laufen wir am See entlang bis zum alten Raddampfer, welchen wir uns noch anschauen wollen, bevor wir weiterfahren.

In der Kaslo Bay liegt der ausgemusterte und originalgetreu restaurierte Raddampfer "SS Moyie" vor Anker, der einst zwischen Nelson und Siedlungen am Nordarm des Sees verkehrte. Er ist der älteste intakte Sternwheeler (Raddampfer mit Heckantrieb) der Welt, gebaut 1898 und 1957 nach 59 Jahren Liniendienst in den Ruhestand geschickt.

Um ca. 11:00 Uhr verabschieden uns vom Kaslo-Campground und fahren auf dem
Hwy. 3A nach Westen.

Dabei folgt die Strasse im ersten Abschnitt dem mächtigen Kaslo River und führt dann weiter durch die beeindruckenden Selkirk Mountains.

Bei Three Forks, ein paar Kilometer vor New Denver, machen wir einen Abstecher zur Geisterstadt Sandon.

Wenn man diesen Ort heute besucht, glaubt man kaum, dass hier nach 1890 über 5000 Menschen lebten. In der damals reichsten Silberstadt in ganz Kanada, genannt "Monte Carlo von Kanada", gab es 29 Hotels, 28 Saloons und einen grossen Rotlichtbezirk. Zudem besass dieser Ort auch ein Spital, drei Kirchen, eine Schule, zwei Zeitungen ein Opernhaus und natürlich Banken, Mittelpunkt der Stadt war ein Bordwalk, ein Strasse aus Holz, die über den reissenden Carpenter Creek gebaut war.

Die Weltwirtschaftskriese von 1929 machte dem Höhenflug ein Ende und 1955 wurden bei einer Springflut des Carpenter Creeks zahlreiche Häuser dem Erdboden gleichgemacht.
Heut kann man die Einwohner an einer Hand abzählen.

Jedoch steht hier das älteste noch in Betrieb befindliche Wasserkraftwerk Westkanadas, welches die verbliebenen Einwohner wie vor 100 Jahren mit Strom versorgt.

Erstaunlich, was man in diesen Museen nicht alles findet. Hat sich aber wahrscheinlich nicht bewährt.

Nach dem kleinen Ausflug ins letzte Jahrhundert, geht unsere Reise weiter auf dem
Hwy. 31A nach New Denver und schliesslich auf dem Hwy. 6 in südliche Richtung.
Gespickt mit fantastischen Aussichtpunkten verläuft diese Strasse streckenweise
300 m hoch über dem Slocan Lake.

Der See bildet die Ostgrenze zum erst 1983 etablierten Valhalla Provincial Park, benannt nach dem nordischen Wort für einen "himmlischen" Ort. Über 30 km verläuft die Grenze entlang des Slocan Lakes. Mit seinen über 2700 Meter hohen Gipfeln und tiefen Schluchten repräsentiert er das typische Ökosystem der Selkirk Montains.

Eine ganze Weile verbringen wir an diesem herrlichen Aussichtspunkt, essen eine Kleinigkeit und geniessen die Sonne und die Ruhe.

Etwa 1,5 Stunden später, als wir den optimalsten Platz auf dem beinah leeren Campgound aussuchen wollen erleben wir einen Thunderstorm. Schnell hole ich die Regenjacken aus dem Womo, damit ich Dani auf die ausgewählte Parzelle lotsen kann, ohne klitschnass zu werden und damit unser Gefährt einigermassen geradesteht.

Eine halbe Stunde später ist der ganze Spuk vorbei. Dani will sich nochmals vergewissern, ob er auch alle Kabel und Schläuche richtig angeschlossen hat, und ob die Lotsin ihre Arbeit gut gemacht hat.
Nun die Anschlüsse sind perfekt, nur das Womo steht etwas schräg. :-(

Draussen ist es frisch geworden. So beschliessen wir heute Abend drinnen zu futtern.
Es gibt aufgepeppte "Kaslo" Pizzaresten und alles was sonst noch so aufgebraucht werden muss.
Nach ein paar Runden Tschau Sepp gehen wir um ca. 22:30 Uhr satt und zufrieden über diesen schönen Tag schlafen.

 

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