Unser Heim für die nächsten
drei Wochen

womo

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HIER gibts von unserem Vermieter Fraserway ein Video über dieses WoMo

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06.06.2018 Vancouver

07.06.2018 Hope

08.06.2018 Hedley

09.06.2018 Midway

10.06.2018 Christina Lake

11.06.2018 Castlegar

12.06.2018 Castlegar

13.06.2018 Creston

14.06.2018 Kaslo

15.06.2018 Slocan

16.06.2018 Nakusp

17.06.2018 Revelstoke

18.06.2018 Revelstoke

19.06.2018 Herald PP

20.06.2018 Wood Lake

21.06.2018 Okanagan Lake

22.06.2018 Penticton

23.06.2018 Osoyoos

24.06.2018 Manning PP

25.06.2018 Manning PP

26.06.2018 Harrison Hot Springs

 

 

 

Samstag 23.06.2018

 

Tagesroute: Penticton - Osoyoos

gefahrene KM: 71

Highlight: Sonnenuntergang

Campground: Nk’Mip Campground & RV Park

Wetter: sonnig und sehr warm

Bei herrlichem Sonnenschein erwachen wir heute um 07:00 Uhr. Es ist noch ruhig auf dem Platz, nur den älteren "Nachbar" treffe ich auf dem Weg zur Dusche an. Er fragt mich, ob mein Mann zum Angeln sei. Ich bin etwas erstaunt über die Frage, verneine und verschwinde schnell in der Dusche.
Als ich zurückkomme, planen wir die heutige Etappe, stärken uns danach mit Spiegeleier und Schinken und schauen dem Hund der benachbarten, jungen Zeltbewohnern beim Baden zu.

Es ist bald 10:00 Uhr. Nebenan wird vom sportlichen Typen auf dem Picknicktisch das Frühstück zubereitet, während sich die Blondine gleich daneben kämmt und schminkt.
Ja, ja, das Zeltleben ist schon etwas seltsam.
Kurz darauf fahren wir los, müssen aber noch dumpen, was hier nicht so einfach ist, denn der Platz liegt an einer steilen, schmalen Auffahrt. Trotzdem finde ich, dass Dani das etwas umständlich angeht, sage aber nichts. Im Nachhinein frage ich Dani, wieso er nicht das andere Dumploch genommen hat, wäre doch einfacher gewesen. Ups, er hat es nicht gesehen;-)

Da wir heute nur wenige KM fahren müssen und vom Campingplatz aus, auf der anderen Seite des Skaha Lakes, eine Strasse gesichtet haben, welche reizvoller aussieht als die Autobahn, fahren wir auf dem Hwy. 97 zuerst wieder nach Norden und dann auf der Lakeside Rd. nach Süden.

Und es hat sich gelohnt. Die Strasse ist wenig befahren und führt fast ausschliesslich
am See entlang.

Kurz vor dem Örtchen Oliver decken wir uns an einem der zahlreichen Obst- und Gemüseständen mit Chriesi ein.

Bei Osoyoos führt dann eine kurze Stichstrasse zum Desert Center der kleinsten Wüste Kanadas. Denn man glaubt es kaum, gleich anschliessend an eine Obstplantage befindet sich hier eine 100 ha grosse Wüste. Das trockenste Gebiet in ganz Kanada, wo jährlich weniger als 300 mm Regen fällt.

Im Inneren des Desert Centers hat man eine kleine, aber feine Ausstellung errichtet, wo ausgestopfte Tiere, Fellmuster, Tierspuren im Sand und viele Fotos gezeigt werden – alles mit Namen und Erklärungen.

Auf dem Vorplatz strömt uns schon der Duft des wilden Salbeis entgegen, dem sogenannten Sagebrush (Wüstenbeifuss).

Auf dem Boardwalk schlendern wir mitten durch die Wüste und können die prächtigen Antilopenbüsche, Sagebrushes, Rabbitbushes, Kakteen und einige Wüstenblumen bewundern. Begleitet wird unser Spaziergang vom Zwitschern der Vögel.

Auf diversen Infotafeln erfährt man viel über Fauna und Flora dieser Wüstenlandschaft.

In der vom Info Center erhaltenen Broschüre sind die verschiedenen Punkte des ca. 2 km langen Trails gut beschrieben.

Dani meint, dies sei eine Schlangenhaut. ?? Ich bin mir da nicht so sicher. ;-)

So sehen die Kakteen auf dem oberen Bild aus, wenn sie blühen.

Nach dem ca. 1,5 stündigen Wüste-Trip gehts zurück nach Osoyoos, wo sich unser heutiger Campingplatz befindet.

Wir fahren durch Obstplantagen bis zum Nk`Mip Campground (gesprochen: „inka meep“), welcher in einem Indianerreservat liegt und den Osoyoos Indianern gehört. Ausserdem betreiben sie einen Weinbaubetrieb, übrigens Kanadas erster im Besitz von Ureinwohnern, ein Kulturzentrum und den Nk`Mip Canyon Golf Course. Die haben was aus sich gemacht.

Dieser Baum ist rammekvoll mit grossen, saftigen Chriesi. Mmmhh fein!

Da wir im Internet einige negative Berichte über diesen Campingplatz gelesen haben,
(Personal unfreundlich, Plätze sehr eng).. sind wir gespannt, was uns erwartet.
Die Berichte haben recht. Der junge Bursche im Office ist kurzangebunden, spricht nur das nötigste mit uns und schaut grimmig drein, sodass man sich nicht willkommen fühlt.

Eigentlich habe ich einen Platz am See mit full hookup reserviert, welchen wir aber nicht bekommen. Wir fahren auf den zugewiesenen Platz und denken - es ist ja nur für eine Nacht. Dani schliesst alle Leitungen an, sieht jedoch kein Dumploch. chrrr....

Bei einem kurzen Erkundungs -Spaziergang durch den Campingplatz bemerken wir, dass alle anderen am Abwasser angeschlossen sind, also muss es bei uns auch ein Loch geben. Unter einem Stein finden wir dann die Grube. Jetzt geht es uns schon viel besser.

Nach einiger Zeit gefällt uns dieser Platz sogar, denn wir haben etwas Seeblick und
auf der Anhöhe hinter uns, werden von einer Clique Omis und Opis unüberhörbar Oldies von Elvis, J.J. Cale, Johnny Cash.......abgespielt. Wir lauschen und geniessen... :-)

Keine Ahnung, was die feiern, aber es geht dort oben feuchtfröhlich zu und her.

Während ich das Znacht zubereite....

...beobachtet Dani unsere direkten Nachbarn, ein junges Pärchen mit 2 Kindern und staunt über das Zeugs, das sie mitgeschleppt haben.

Nach dem Nachtessen, es gab Spaghetti Bolognese, da hier kein Feuer gemacht werden darf, beendet ein prächtiger Sonnenuntergang diesen Tag.

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