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" Moin, Moin"

"Moin Moin" oder auch nur "Moin" ist der Gruss, den die Menschen einander im Norden Deutschlands und besonders an der Küste zurufen, so wie andere Grüss Gott, Grüezi, Servus, Tach, Ciao u.s.w. sagen.
Die genaue Herkunft des Grusses „Moin“ ist nicht exakt belegbar, es gibt aber einige Hinweise darauf, wo die möglichen Wurzeln des Grusses zu finden sind.
"Moin" kommt nämlich nicht von Morgen, sondern von dem plattdeutschen Wort "moi", was gut oder schön heisst.
Man wünscht einander also einen "Moien Dag", einen "schönen Tag". Der "Tag" wurde im Laufe der Zeit verschluckt, und es blieb das "Moin". Und weil man sich nicht nur einen schönen Tag wünschte, sondern auch einen schönen Morgen und einen schönen Abend, gilt der Gruss von früh bis spät. Also kann man zu jeder Tageszeit "Moin, Moin" rufen, ohne sich die Frage gefallen lassen zu müssen, ob man gerade erst aufgestanden sei.

Schon um 05:15 Uhr begann für uns dieser Tag, denn der Fischmarkt findet im Sommer jeden Sontag von 05:00 - 09:30 statt und wiir wollten uns natürlich die frühmorgentliche Athmosphäre
nicht entgehen lassen

.
Da es im Hotel um diese Zeit weder Frühstücknoch Kaffe gab, genossen wir zuerst mal einen warmen Kaffe in der frischen Meeres-Morgenluft.
Und was gibt es besseres, als ein frisches, köstliches Lachsbrötli zum Zmorgä?

Das sonntägliche Fischmarktpublikum ist bunt zusammengewürfelt. Da gibt es die Frühaufsteher wie wir, Hausfrauen mit prall gefüllten Körben, Studenten mit grossen Palmen unter dem Arm oder die Nachtschwärmer von der angrenzenden Reeperbahn mit mehr oder weniger glasigen Blicken hinter halb geschlossenen Liddeckeln.
Wie das Publikum, so ist auch das Warenangebot vielfältig.
Wer denkt, er könne hier lediglich Forelle, Steinbutt, Krabben & Co. erstehen, irrt gewaltig: Der Hamburger Fischmarkt bietet (fast) alles, was das Herz begehrt: Neben fangfrischem Fisch, Blumen, Früchte, Gemüse, Teigwaren, Süssigkeiten, Backwaren, lebenden Kleintieren und Schmuck sind hier auch zahlreiche Souvenirverkäufer vertreten.
Lautstark bieten so manche Händler ihre Waren feil. Der berühmteste unter ihnen ist
„Aale-Dieter“. „Sein Urschrei lässt die bereits eingeschweissten Aale noch einmal aufzucken“, erzählt man.

Gezuckt wird auch in der alten Markthalle. Am frühen Morgen wird hier bereits gejazzt, gerockt und abgetanzt. Die urige Innenarchitektur macht das chillen bei Livemusik und Fingerfood einfach. Bei diese Art Fitness am Morgen bin ich natürlich dabei.

Nach diesem kräftezehrenden Morgen, hatten wir etwas Erholung verdient. Bei Hamburg City Tour buchten wir zuerst eine zwei stündige hop in/hop off Stadtrundfahrt und für später eine Hafenrundfahrt, was zusammen günstiger war, als wenn wir jede Tour einzeln gekauft hätten.

In einem Cabrio-Doppeldecker Bus wurden wir dann durch die Speicherstadt, die Altstadt, das Villenviertel an der Alster, zur Reeperbahn und an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei gefahren und erfuhren so allerlei interessante Dinge.
Wie in jeder Stadt, die man nicht kennt, empfiehlt sich immer zuerst eine Stadtrundfahrt.
Eine wendigen Barkassen schippte uns von der Landungsbrücke, vorbei an den alten Veteranen „Rickmer Rickmers“ und "Cap San Diego", durch Schleusen, Fleets, Kanäle, die historische Speicherstadt, und wieder vorbei an Ozeanriesen, Containerterminals, Werft- Anlagen und hautnah durch die faszinierende Arbeitswelt eines Welthafens.
Es war fantastisch und sehr eindrücklich.



Der weltweit erste Beatles-Platz an der Reeperbahn

Diesen Sonntag liessen wir dann wieder im St. Pauli Quartier, wo zwar nicht mehr gar so viel Betriebsamkeit herrschte wie am Samstag, bei einem Schlummertrunk ausklingen.

 

 

 

 

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