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Shoppen - "Michel"- "Tarzan"

Wer Hamburg besucht muss unbedingt auch mal shoppen gehen, obwohl das partout nicht unsere Lieblingsbeschäftigung ist. Doch einfach so durch sie Stadt bummeln, ab und zu wieder mal in ein Café sitzen und dem lebhaften Treiben zuzuschauen, das macht auch uns Spass.

Jungfernstieg mit Rathaus und St. Nikolai Kirche (links)

Wenn man shoppen will, dann ist der Jungfernstieg die Top-Adresse Hamburgs. Exklusive Geschäfte, eine Reihe von Einkaufspassagen und die abgehenden Einkaufsstrassen "Grosse Bleichen" und "Neuer Wall" laden hier zum gemütlichen Einkaufsbummel ein. Wobei am Jungfernstieg unser Portemonnaie saget "nur schauen, nichts kaufen".
Der Name Jungfernstieg geht übrigens zurück auf die sonntäglichen Spaziergänge der gut betuchten Hamburger Familien, die ihre unverheirateten Töchter ausführten – und mit etwas Glück fand sich für die Jungfer der einzig wahre Auserwählte.

Der Jungfernstieg wurde 1665 als Promenade zwischen Reesestrasse und Gänsemarkt an der Binnenalster entworfen. Weitreichende Terrassen- und Treppenanlagen an der Wasserseite des Jungfernstieges sind zum Anlegen der Alsterschiffe gedacht.
Nach etwa drei Stunden hatten wir das Gehen-Stehen-Schauen-Staunen satt. Die ganze Ausbeute an diesem Shopping-Morgen war dann eine Jacke für Dani und ein Parfüm.

Am Nachmittag besuchten wir dann die St. Michaelis-Kirche.

Die 132 Meter hohe Kirche, die von Hamburgern liebevoll „Der Michel“ genannt wird, ist eines der Wahrzeichen der Hansestadt. Sie ist eine von insgesamt fünf Hauptkirchen Hamburgs und gehört zu den wertvollsten protestantischen Barockbauten Deutschlands. 1751-1762 erbaut, wurde sie 1906 durch einen Brand beinahe komplett zerstört. Bis sie 1907-1912 von Geissler und Faulwasser originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Nur dass diesmal Stahl und Beton an Stelle von Holz verwendet wurden.

Ein beeindruckender Ausblick auf die Stadt und den Hafen lässt sich auf der 82 Meter hohen Plattform erhaschen, die über die 453 Stufen erklimmt werden kann, oder bequem per Fahrstuhl zu erreichen ist. Wir wählten bereitwillig die Maschinenkraft-Variante.
Seit 300 Jahren werden vom Turm des Michels pünktlich um 10 und um 21 Uhr, wie auch sonntags um 12 Uhr, von einem Turmbläser in alle 4 Himmelsrichtungen Kirchenchoräle trompetet.
„Der Michel“ ist stolzer Träger der größten Turmuhr Deutschlands. Die Uhr besteht aus einem Zifferblatt, das einen Umfang von 24 Metern aufweist und Zeigern, die eine Länge von 4,91 bzw. 3,65 Metern haben.

Auf dem Feuerschiff verweilten wir eine Weile, bei einem köstlichen Glace und genossen die sommerliche Teperatur, sowie das prächtige September Wetter, bevor wir uns dann für den Abend aufbrezelten. Denn ein weiteres Highlight dieses Tages war für uns nämlich der Besuch des Musicals Tarzan.

Vor unserer Reise hatten wir immer wieder zwischen "Tarzan" und "König der Löwen" geschwankt. Die Wahl fiel dann auf Tarzan und wir haben es nicht bereut.
Es war spannend, witzig und rührend.
Die spektakuläre Luftakrobatik direkt über unseren Köpfen, gaben uns den Eindruck mittendrin zu sein. Der Theatersaal verwandelte sich mit unglaublicher Kreativität, Phantasie und überraschenden Lichteffekten in eine faszinierende Dschungelwelt.
Aber auch die mitreissende Musik von Phil Collins, die phantastischen Bühnenbilder und die grossartigen Darsteller trugen zu einem, für uns unvergesslichen Erlebnis bei.


 

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