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Övelgönne - Haifischbar - Schlachterbörse

Unseren letzten Tag in Hamburg, wollten wir etwas abseits der doch recht betriebsamen Stadt verbringen. Dazu wird im Reiseführer Övelgönne und Elbestrand empfolen.

Hinter dem Namen "Övelgönne" versteckt sich ein kleines Fischerdorf am Elbufer.
Övelgönne besteht nur aus einer 100m langen Häuserzeile direkt an der Elbe.
Der kleine Vorort Oevelgönne wurde ursprünglich als Fischerdorf gegründet. Später wohnten hier vor allem Lotsen, deren Aufgabe es war, die Schiffe sicher durch die Sandbänke elbaufwärts zu geleiten. Die einstöckigen Lotsen­häuschen in den schmalen Gassen geben Oevelgönne seinen ganz besonderen Charme.
Zwischen den hübschen Fachwerk- und Steinbauten der (ehemaligen) Fischer- und Kapitänsfamilien und den dazugehörigen gut gepflegten Vorgärten befindet sich ein öffentlicher Fußweg, auf dem man spazieren kann.

Hier in Övelgönne, einer der schönsten Abschnitte des Elbwanderweg, beginnt der Elbstrand - Hamburg hat wirklich eienen schönen weissen Strand zu bieten!
So richtig mediteran, fast wie im Süden fühlte sich Hamburg hier an.

Die erste Pause auf unserem Spaziergang am Elbwanderweg gönnten wir uns an der Strandperle, beliebt bei allen Hamburgern und Hamburg-Touristen, die an die Elbe kommen. Die Strandperle ist nicht nur ein Kiosk am Elbstrand, sondern ein Hamburger Klassiker am Elbwanderweg, hier trifft man sich auf ein Alster-Wasser oder eine Bionade und zum Chillen in der Sonne. Ich bevorzugte das Alster-Wasser, Dani ein Pils pur.

Nach einem längeren Spaziergang an der Elbe machten wir in der legendären Haifischbar Rast.
Die "Haifisch-Bar", existiert seit Anfang der 60 er Jahre, sie wurde durch Film, Funk und Fernseh weltweit bekannt. Unvergessen ist bei vielen der älteren Generation die Sendung “Haifisch-Bar”, so auch bei Dani.:-)
Bei dem herrlichen Wetter sitzten wir natürlich draussen, doch einen Blick in die noch original erhaltene Seefahrerkneipe (wurde nur restauriert) wollten wir uns nicht engehen lassen. Überall hängen Fischernetze, Fische, Seefahrer-Bilder und alles was zur Seefahrt dazu gehört. Fotografieren ist nicht erlaubt, aber auf der Homepage hat man einen kleinen Einblick in diese Kult Bar.

Dieses Bild habe ich geklaut, aber genau so sieht es aus

Bevor wir unseren letzten Abend bei einem exquisiten Nachtessen abschlossen, wollte ich unbedingt noch einen Abstecher ins St. Georg-Quartier machen, denn hier befindet sich die "Lange Reihe", eine Einkaufsmeile, die zu den wichtigsten Hamburger Einkaufsstrassen gehört. Das besondere an der Langen Reihe ist, dass sie im Hamburger Schwulen & Lesben-Viertel liegt. Daher ist diese Strasse und auch einige ihrer Shops durch die homosexuelle Szene geprägt. Dies drückt sich vor allem durch das Motto „Sehen und gesehen werden“ aus. Die Lange Reihe mit ihren zahlreichen Cafés dient der Schwulen & Lesben-Szene quasi als Laufsteg. Im August verwandelt sich die Lange Reihe für den „Christopher Street Day“ immer in eine Partymeile.
Wir liefen einmal die Strasse entlang und beobachteten anschliessend die Szene bei einem Apéro. Bunt, quirlig, lebendig und manchmal ein wenig schräg war die Stimmung, doch sonst merkte man wenig von all dem. Vielleicht ist es noch zu früh?

Übrigens, die Schlachterbörse ist nicht etwa ein Lokal mit Festbänken und biertrinkenden Gesellen, sondern rin schnuggelige Restaurant mit viel Atmosphären. Es ist zwar nicht billig, aber das Essen ist genial und die Bedienung einfach perfekt.


Moin, Moin Hamburg, bis bald wieder einmal!



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