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Santorini - Mykonos
06.10.2010

Abstand zwischen Santorini und Mykonos 69 Seemeilen
Ankunft in Santorini 08:30 / Abfahrt in Santorini 14:00
Wetter sonnigt min. 23°C / max. 25°C

Nautische Informationen:
Um 07:00 Uhr erreichen wir die vulkanische Küste von Santorini. Wir nehmen unsere Position vor dem Touristikhafen von Thira ein.
Santorin (griechisch Santorini oder Thira) ist die südlichste Insel der Kykladen. Sie liegt auf dem südägäischen Vulkangürtel, zu dem auch Nisyros, Milos und die Halbinsel Methana zählen. Santorin ist vom Erscheinungsbild her eine der spektakulärsten griechischen Inseln, da es sich um den Überrest eines explodierten Vulkankegels handelt. Zur Santorin-Gruppe zählen auch die Inseln Thirasia und Aspronisi, die zum Rest des Kraterrandes gehören, sowie mehrere kleinere Inselchen in der Mitte der Caldera, die durch jüngere vulkanische Aktivitäten entstanden sind und weiter entstehen.

 

Geologische Entwicklung Santorins:
Der Vulkan Santorini entwickelte sich auf einer kleinen nicht-vulkanischen Insel, die ein Teil des größtenteils überfluteten Kykladengebirgsmassivs ist. Dieser vorvulkanische Teil aus metamorphen Schiefern und Kalksteinen bildet das geologische Rückgrat der Insel und ragt noch immer als der höchste Gipfel von Santorin über die vulkanischen Ablagerungen hervor. Vulkanische Aktivität begann auf Santorin ungefähr vor 2 Millionen Jahren zunächst unter dem damaligen Meer.

Nach einer Weile bildeten sich zunächst kleine neue Inselkerne in der Nähe der alten Insel. Dazu zählen heutzutage v.a. die Halbinsel von Akrotiri, der nördliche Teil Santorins, aber wahrscheinlich auch die 20 km entfernten Christiania-Inseln.
Das Gesteinsmaterial, das seit Einsetzen der vulkanischen Tätigkeit vor ca. 1-2 Mio. Jahren durch Hunderte von Ausbrüchen aus verschiedenen Kratern gefördert wurde, ummantelte schließlich die alten Inselkerne.

 

Ein zusammenhängender Komplex bildete sich mit der Zeit. Dessen einzelnen Entwicklungsstadien lasses sich als einzelne vulkanische Lagen an den Calderawänden abzulesen.
Die heftigsten Ausbrüche auf Santorin waren stark explosiv. Sie förderten enorme Mengen an Lockermaterial -hauptsächlich Bimsstein und Asche-, die gewaltige Schichtfolgen ablagerten. Mindestens 12 davon warfen dabei mehrere 10er Kubikkilometer Magma aus. Einige Ausbrüche des Vulkans waren sogar so heftig, dass es danach zum Einsturz des Vulkans und zur Bildung von Calderen kam.
Um 14:00 Uhr verlassen wir die Küste von Santorini.



Etwa um 15:30 Uhr passieren wir die Insel Ios (zwei Meilen Backbord) und Iraklia (zwei Meilen Steuerbord). Schon eine Stunde später folgen Backbord die Inseln Paros und Naxos.
Um 18:40 Uhr erreichen wir Dhilos Backbord und Steuerbord liegt Mykonos vor uns.
Wir werden hier nun bis 00:30 Uhr im Hafen liegen.


 

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