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Mykonos - Piräus (Athen)
07.10.2010

Abstand zwischen Mykonos und Piräus 94 Seemeilen
Ankunft in Piräus 07:30 / Abfahrt in Piräus16:00
Wetter leicht bewölkt, sonnig min. 18°C / max. 22°C

Nautische Informationen:
Nach dem Abschied von Mykonos befindet sich die MSC Musica auf der Nordostroute und gegen 01:30 Uhr fahren wir, auf der Backbordseite, in einem Abstand von 2,5 nautischen Seemeilen an der Insel Syros vorbei.
Der grosse Charme und die Schönheit von Syros kommt vor allen Dingen durch seine hervorragende Hauptstadt, die viele venezianische und neoklassische Gebäude besitzt sowie die vielen kleinen, malerischen und traditionellen Dörfer, die wunderbare Beispiele von Kykladen-Siedlungen sind; unter diesen Dörfern befindet sich Ano Syros (das obere Syros), was wie ein Amphitheater erbaut wurde und kombiniert mittelalterliche, venezianische Architektur mit der traditionellen kykladischen.

Um 03:15 Uhr kreuzen wir die Strasse von Kythnos. Die Insel Kythnos selbst befindet sich aber zwei Kilometer entfernt und gehört zu den weniger bekannten Inseln der Kykladen. Die Insel wird überwiegend von griechischen Urlaubern besucht, durch seine Nähe zu Athen eignet sich Kythnos auch als Wochendausflugsziel für Griechen.
Auf der rechten Seite erscheint Kea mit seinem Leuchtturm.
An diesem Punkt liegt vor uns Piräus, welches wir gegen 07:30 Uhr erreichen.
Piräus ist ein wichtiges Industriezentrum in Griechenland mit 175.697 Einwohnern (2001). Es hat mit rund 20 Millionen Passagieren jährlich den größten Passagierhafen in Europa und den drittgrößten der Welt.
Piräus (Peiraieus) ist eine bergige Halbinsel, 8 km südöstlich von Athen, mit dem zu 86,5m Höhe ansteigenden Berg Munychia, der in makedonischer Zeit eine Burg trug, und drei tief eingeschnittenen runden Hafenbecken (Piräus, Zea und Munychia), welche Themistokles seit 493 v. Chr. zum Hafen Athens bestimmte und zunächst mit Mauern umgeben ließ.
Bereits in antiker Zeit wurde Piräus der Hafen von Athen.

Zu der bekanntesten Sehenswürdigkeit in Athen und ganz Griechenland zählt die im
6. Jahrhundert entstandene weltberühmte Akropolis, welche 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde und der Stadtgöttin Athene geweiht wurde.
Auf einem 156 Meter hohen Felsen erhebt sich die Akropolis über den Dächern der griechischen Hauptstadt Athen. Zwischen 467 und 406 v. Chr. wurden die Propyläen, der Nike Tempel, der Parthenon-Tempel sowie das Erechtheion auf der felsigen Anhöhe erbaut. In mykenischer Zeit diente sie als Sitz der Könige, im demokratischen Athen wurde sie Sitz der Götter, durch Perkles und unter der Leitung des Bildhauers Phidias wurde die Akropolis 447 v. Chr. dann komplett neu gestaltet, beginnend mit dem Parthenon und den Propyläen. Nach seinem Tod wurden 406 v. Chr. der Niketempel und das Erechtheion erbaut.
Nachdem wir um 16:00Uhr unsere Leinen gelöst haben, bringt uns unser schwimmendes Hotel entlang der Küste, vorbei an den grichischen Inseln. Um 20:00 Uhr ca. sehen wir Steuerbord die Insel Velopoula (früher Parapola) mit seinem Leuchtturm. Um 21:30 Uhr erreichen wir Steuerbordseite das Kap Maleas, welches seit dem Altertum als "Teufelskap" berühmt und berüchtigt ist. Dieser Ruf stammt von den zeitweise herrschenden chaotischen Wind- und Seeverhältnissen.


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30 Minuten später fahren wir durch die Strasse von Elafonis wo Backbord die gleichnamige Insel Elafonisos zu sehen ist und links die Insel Kythira. Die Straße von Elafonisos ist eines der meistbefahrenen Seegebiete der Welt. Der Verkehr zwischen dem westlichen Mittelmeer und dem östlichen Mittel- und Schwarzen Meer zwängt sich hier durch die nur 4,5 sm breite Durchfahrt zwischen Elafonisos und Kythira.
Die Insel Kythira war wegen ihrer strategisch wichtigen Lage stets umkämpft. Schon in der Antike war sie ein wichtiger Schauplatz des Peloponnesischen Krieges. Ihre Blütezeit erlebte sie in venzianischer Zeit, bis zur Eroberung und Brandschatzung durch den Piraten Barbarossa 1537. Auch in der Mythologie hat die Insel ihren Platz, gilt sie doch als Geburtsort der Aphrodite, die hier dem Meeresschaum entsprungen und an Land gestiegen sein soll (was übrigens auch Zypern für sich reklamiert).

 

 

 

 

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