03. Juli Olten - Chicago

04. Juli

05. Juli

06. Juli

07. Juli

08. Juli

o9. Juli

10. Juli

11. Juli

12. Juli

13. Juli

14. Juli

15. Juli

16. Juli

17. Juli

18. Juli

19. Juli

20. Juli

21. Juli

22. Juli

23. Juli

24. Juli

25. Juli

26. Juli

27. Juli

28. Juli

29. Juli

30. Juli

31. Juli

 

Donnerstag 31. Juli 2014

 

Tagesroute: Las Vegas - New York - London - Zürich Flughafen - Olten

gefahrene KM: nicht sehr viele, meht Flug KM

Highlight: am Zoll in London
Michels Handgepäck wurde gründlich durchsucht, weil er den "Tow Mater" drin hatte. Offenbar ist den Briten der Film Cars nicht bekannt.

Unterkunft: zu Hause ist es auch nicht schlecht

Wetter: sogar in der Schweiz schien die Sonne

 
Am 03. Juli 2014 ging für mich ein Jugendtraum in Erfüllung :-)
Einmal im Leben die wohl berümteste Strasse der Welt, die Route 66, welche liebevoll auch "Mother road" oder "Main Street" genannt wird, persönlich kennen zu lernen.

"Die Route 66 wird immer einen Anfang und ein Ende haben - aber dazwischen ist Sie gefüllt mit aussergewöhnlichen Erinnerungen für ein ganzes Leben"

Ich gebe ja zu, das sind alles nicht so grosse Kracher wie z.B. der Yellowstone NP oder der Grand Canyon. Es sind aber viele Kleinigkeiten, die einen Roadtrip quer durchs Land abwechslungsreich gestalten und einen in eine Zeit zurückversetzen, wo man sich nicht einfach bequem in den Flieger gesetzt hat, um das andere Ende des Landes zu erreichen, sondern wo die Reise noch ein kleines Abenteuer war.

 

Zu dritt fuhren wir von Chicago nach Los Angeles, und anschliessend noch weiter nach Las Vegas.
Dani und ich mit dem Auto (leider nicht mit diesem)

Michel natürlich mit einer Harley (seines sah nahezu soaus, war auch rot)

Hier ein paar Informationen über diese historische Strasse.
Die Route 66 startet in Chicago (Illinois) und endet schliesslich
nach 2.448 Meilen (3.939,67 KM) am Santa Monica Pier (LA).
Sie durchquert 8 Staaten und 3 Zeitzonen.

Im Jahr 1926 wurde die Route 66 ins Leben gerufen, eine der ersten durchgehenden transkontinentalen Landstrassen der USA. Um sie zu schaffen, verband man grösstenteils bereits existierende Überlandwege.
Man hatte jetzt zwar eine einheitliche Beschilderung von Chicago bis Los Angeles, doch war die Strecke noch immer kurvenreich und voller Umwege, denn die Strassen folgten meist der Eisenbahnstrecke von Ort zu Ort.
Um den Verkehr zu beschleunigen, wurde sie daher mehrfach verlegt und kontinuierlich begradigt sowie zahlreiche Ortsdurchfahrten dank Umgehungsstrassen aufgegeben. Was dem fliessenden Verkehr zugutekam, schadete der örtlichen Tourismusindustrie, die dadurch ihre Existenz einbüsste. Tankstellen, Motels und Restaurants wurden früher oder später aufgegeben, nachdem der Ort von der Landstrasse "abgehängt" wurde.
Der Bau der autobahnähnlichen Interstates beschleunigte diesen Trend, bis 1985 mit Williams, Arizona, auch der letzte Ort umgangen wurde. Am 27. Juni 1985 wurde die offizielle Bezeichnung US-Route 66 aufgegeben, doch der einhergehende Mythos rund um die Strasse hat überlebt und hat den Menschen entlang der Strasse neue Hoffnung verliehen. Viele Orte haben ihre alten Schätze wieder auf Hochglanz poliert und warten nur darauf, von uns entdeckt zu werden.

In diesem Sinne: Get Your Kicks On Route 66

nach oben