Väder Stockholm

1. Tag 25. Juli.2016

2. Tag 26. Juli 2016

3. Tag 27. Juli 2016

4. Tag 28. Juli 2016

5. Tag 29. Juli 2016

 

Wer kennt sie nicht, die Geschichten von Wickie und den starken Männern?

Die Geschichte gibt es schon seit 1963. Der schwedische Autor Runer Johnsson schrieb damals den Kinderroman "Vicke Viking", der zwei Jahre später mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde und als Vorlage aller folgenden Filme diente.
Der kleine Wikingerjunge ist ganz anders als die anderen Wikinger seines Stammes. Er ist klein und ihm fehlen die Muskeln, sodass er von den anderen selten richtig ernst genommen wird.

Doch Wickie hat dafür eine andere Gabe. Er ist ein kleiner pfiffiger Junge, der in brenzligen Situationen mit dem Finger an seiner Nase reibt und über eine Lösung nachdenkt. Schliesslich springt er auf, schnipst er mit den Fingern und ruft "Ich hab's.". Und tatsächlich hat er immer eine passende Idee, die seinen Wikingerstamm auch aus gerade dieser Notlage hilft.

Und wo liegt eigentlich Flake?

Wer diese Wikingergeschichten verfolgt, weiss, dass der Ort irgendwo in Skandinavien liegt. Flake ist aber ein Fantasiename des Autors Runer Johnsson. Da dieser aber in Schweden lebte, wird davon ausgegangen, dass sich auch die Geschichte in Schweden abspielt.
Es gibt aber noch ein weiteres Flake. Das liegt in Deutschland, am Walchensee in der Gemeinde Kochel am See. Dort wurde 2008 der Film "Wickie und die starken Männer" von und mit Michael Bully Herbig gedreht. Nachdem die Dreharbeiten beendet und die Kulisse abgebaut war, schenkte man einen Teil der Requisiten der Gemeinde.

 

Und wer kennt die Hauptfiguren?

Halvar (Wickies Vater)


Ylva (Wichies Mutter)


Snorre (grossmäuliger Giftzwerg)


Tjure (Zimmermann und Lieblingsstreithahn von Snorre)


Faxe (hat Bärenkräfte und immer Bärenhunger)


Ylvi (Wickies Kusine und beste Freundin)


Gorm (Schiffswächter)


Ulme (Barde, Poet und Künstler)


Urobe (Druide)


Sven der Schreckliche (Pirat und Hauptgegner der Flakewickinger)


Pokka (rechte Hand von Sven)

 

2. Tag / 26. Juli 2016

Wir haben gut geschlafen und sind nun sehr gespannt, was das Frühstück, welches im Hotelpreis inbegriffene ist, zu bieten hat.
Und dann, wir können es kaum fassen, es ist alles vorhanden, was unser Gaumen begehrt. Rührei, Speck, Kartoffeln, frischer O-Saft und andere Säfte, Käse, frischer Fruchtsalat und viele andere Früchte, Salami, Schinken, Gemüse... und nicht zu vergessen geräucherter Lachs :-))

Der Kaffee schmeckt zwar schrecklich, aber man kann sich jederzeit einen Cappuccino oder Espresso bestellen. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit für dieses vortreffliche Frühstück.


Mit beinah überfüllten Bäuchen entschliessen wir uns, zuerst mal eine Runde (1,5 Stunden) mit dem Hop on Hop off zu fahren, um die Stadt kennen zu lernen und zu verdauen.

Central Bahnhof


Und hier ein paar Eindrücke dieser 1,5 Stunden Rundreise bei herrlichem Wetter.

Gröna Lund ist Schwedens ältester Vergnügungspark. Die Stockholmer sagen
"Tivoli" zu ihrem Vergnügungspark. Im Volksmund heisst er oft nur Grönan.

Vor dem Museum für moderne Kunst


Nachdem uns vom langen Sitzen langsam der Hintern weh tut ist ein Marktbesuch genau das Richtig, um wieder in Schwung zu kommen.
Der Hötorget (Heumarkt) ist ein Marktplatz mit langer Tradition (Stadtteil Normalm), auf dem bis 1856 Heu, Stroh und Holz gehandelt wurde. Heute werden hier hauptsächlich wunderschön angeordnetes Obst und Gemüse verkauft, aber auch Taschen, Blumen und anderen Krimskrams.

Im Hintergrund ist das Konserthuset (Konzerthaus) zu sehen (das hellblaue Gebäude), wo der Sitz der Königlichen Philharmoniker ist. Zudem werden hier jedes Jahr vom König feierlich die Nobelpreise übergeben.

Vis a vis vom Konserthuset befindet sich die Hötorgshallen wo man nebst Obst und Gemüse hauptsächlich Fisch, Fleisch, Wurst, Käse, Kaffee, Tee kaufen kann.

Den kulturellen Teil des heutigen Tages absolvieren wir im staatlichen historischen Museum, (Stadtteil Östermalm) wo uns vor allem die Exponate aus der Wickingerzeit interessieren.

Schnell vergeht die Zeit und wir fahren mit dem Hop on Hop off Bus zurück in den Stadteil Normalm, wo sich das passende Restaurant für heute Abend befindet, nämlich das Belgobaren. Über eine halbe Stunde müssen wir auf den Bus warten und sind fast am Verzweifeln/Verhungern. Zudem beginnt es auch noch wie aus Kübeln zu schütten.

Die Belohnung ist dann 1 Pfund Muscheln, 1 Salat mit Scampi und belgisches Bier. Das Lokal ist bekannt für seine grosse Bierauswahl.

Dies ist nur ein kleiner Teil der Auswahl

Nun noch ein Bierchen in der Hotelbar und danach fallen wir Todmüde ins Bett. Ja so ein Stadtbesuch ist anstrengend.

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